17. Tag der Salzburger Kameradschaft 2026

Am 21. Februar 2026 lud Präsident Hohenwarter zum 17. Tag der Salzburger Kameradschaft in das Augustinerbräu nach Salzburg ein.

V.l.n.r.: Hofrat Professor Dr. Josef Schöchl, Gemeinderätin Susanne Dittrich-Allerstorfer, Landesrat Maximilian Aigner, Gemeinderätin Monika Eibl, Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf, Präsident Josef Hohenwarter.

V.l.n.r: Landesrat Maximilian Aigner, Bezirksobmann-Stv. Hubert Höller, Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf, Obmann Adam Buchsteiner, Präsident Josef Hohenwarter.

V.l.n.r: Landesorginiationsreferentin Ute Huber, Präsident Josef Hohenwarter und Geschäftsführerin Regina Fuchs

V.l.n.r: Landesrat Maximilian Aigner, Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf, Bezirksobmann Johann Hillerzeder, Christian Fuchs, Präsident Josef Hohenwarter.

V.l.n.r: Landesrat Maximilian Aigner, Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf, Obmann Matthias Pötzelsberger, Bürgermeisterin Waltraud Brandstetter, Präsident Josef Hohenwarter.

V.l.n.r: Landesrat Maximilian Aigner, Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf, Bezirksobmann Hannes Siebenhofer, Obmann Herbert Schilcher, Präsident Josef Hohenwarter.

Für Organisation und Durchführung zeichnete der Bezirksverband Salzburg Stadt unter Vizepräsident Wolfgang Sallmanshofer verantwortlich. Kurz vor 15.00 Uhr füllte sich der Gambrinussaal bis zum letzten Platz und noch darüber hinaus. Die Klänge von „MaxKlang“ sorgten alsbald für gute Stimmung.

Präsident Josef Hohenwarter eröffnete schließlich seinen letzten Tag der Salzburger Kameradschaft als Präsident, da er am Landesdelegiertentag am 16. Mai 2026 in Gastein nicht mehr kandidieren wird. Nach dem Totengedenken konnte Präsident Hohenwarter zahlreiche Ehrengäste begrüßen: Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf, die Landesräte Maximilian Aigner und Dr. Wolfgang Fürweger, Landtagsabgeordneten Hofrat Professor Dr. Josef Schöchl, die Gemeinderätinnen der Stadt Salzburg Monika Eibl, Susanne Dittrich-Allerstorfer und Gabriele Venditto-Wagner, Militärkommandant Brigadier Mag. Peter Schinnerl und Oberst Mag. Werner Geosits, Bezirkshauptmann und Präsident der Bundesvereinigung der Milizverbände Mag. Bernd Huber, Bezirksschützenkommandant Gottfried Grömer, seine Vizepräsidenten und Mitglieder des Landespräsidiums sowie zahlreiche Obmänner als Vertreter ihrer Kameradschaften.

Präsident Hohenwarter konnte wiederum einen beeindruckenden Tätigkeitsbericht erstatten. In diesem verwies der Präsident auf die Großveranstaltungen des Salzburger Kameradschaftsbundes: Partnerschafts-(Miliz)schießen, Friedenswallfahrt in Maria Plain sowie das Totengedenken, die jeweils in Zusammenarbeit mit dem Bundesheer und mit Unterstützung durch dieses stattfanden, wofür der Präsident dem Militärkommandanten seinen ausdrücklichen Dank aussprach.

Der Präsident informierte auch über die schwierige Situation im Landesbüro, die nach der Kündigung durch die Geschäftsführerin entstanden ist, die jedoch mit vereinten Kräften und durch das Engagement von Landesorganisationsreferentin Ute Huber nach außen nicht zu spüren war. Zufrieden zeigte sich der Präsident, dass mit 2. Februar 2026 eine neue Geschäftsführerin in der Person von Regina Fuchs gefunden werden konnte, die der Präsident der Versammlung vorstellte. Sowohl Ute Huber als auch Regina Fuchs erhielten vom Präsidenten einen Blumenstrauß als Zeichen von Dank und Anerkennung.

Zur Situation der Zeitung Kameradschaft Aktiv führte der Präsident aus, dass diese derzeit in einer Auflage von etwas mehr als 10.000 Exemplaren im Zweimonatsrhythmus erscheint. Um zu erreichen, dass mehr Kameraden die Zeitung beziehen, wird vom Präsidium ein Angebot ausgearbeitet, dem zu Folge Neubezieher die ersten beiden Ausgaben gratis erhalten. Nähere Informationen dazu werden noch folgen.

Besonders verwies der Präsident auf den Sozialfonds, aus dessen Mitteln auch im vergangenen Jahr einige Familien Unterstützung erhielten. Mit diesem Sozialfonds kommt der Kameradschaftsbund seiner sozialen Verpflichtung nach. Diese soziale Hilfe und Unterstützung, so führte der Präsident aus, war seit den Gründungstagen der Kameradschaften ein ganz wesentlicher Teil von deren Auftrag.

Ein anderer Teil war die Bewahrung eines würdigen Gedenkens an die Vorgängergenerationen. In diesem Zusammenhang verwies der Präsident auf die vom Salzburger Kameradschaftsbund erstellte Gedenkschrift 80-70-30 zum Dreifachjubiläum, 80 Jahre Kriegsende, 70 Jahre Staatsvertrag und Bundesheer und 30 Jahre EU-Beitritt, im Jahr 2025. Kamerad Bernd Huber sammelte dafür die Beiträge und führte zahlreiche Interviews. In Summe entstand ein herzeigbares Werk im Umfang von mehr als 120 Seiten als Beitrag des Salzburger Kameradschaftsbundes zu diesem besonderen Gedenkjahr. Diese Gedenkschrift wurde im Zuge der Veranstaltung zur
Verteilung gebracht und fand reges Interesse.

Der Präsident verwies auch auf die laufende Erstellung eines Funktionärshandbuches, für das sich Hofrat Dr. Karl Mayr verantwortlich zeichnet. Dieses Handbuch sollte bis zum Landesdelegiertentag vorliegen.


Im Anschluss an den Bericht des Präsidenten erläuterte Finanzreferent Franz Jammernegg die finanzielle Situation des Salzburger Kameradschaftsbundes und konnte stolz auf eine solide finanzielle Basis des Landesverbandes verweisen.

In ihren Berichten stellten die Bezirksobmänner und Vizepräsidenten die Situation des Kameradschaftsbundes in den einzelnen Bezirken dar. Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf dankte in ihren Grußworten den Kameradschaften im Land Salzburg für ihren aktiven Beitrag für den sozialen Zusammenhalt in den Gemeinden und unterstrich die Bedeutung dieses Engagements.

Militärkommandant Brigadier Mag. Peter Schinnerl würdigte den Kameradschaftsbund als Partner des Österreichischen Bundesheeres und gab sich überzeugt, dass auch die künftigen wehrpolitischen Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden können.

Seinen ersten Auftritt bei einer Veranstaltung des Salzburger Kameradschaftsbundes absolvierte Landesrat Maximilian Aigner, der sich beeindruckt über das Wirken des Kameradschaftsbundes zeigte und bekannte, dass er noch nicht Mitglied desselben sei. Spontan konnte ihm Kamerad Bernd Huber ein Beitrittsformular überreichen, das der Landesrat auch sofort ausfüllte und unterzeichnete. Somit wurde Landesrat Maximilian Aigner nicht nur der jüngste Landesrat, sondern am Tag der Kameradschaft auch noch das jüngste Mitglied einer Kameradschaft des Salzburger Kameradschaftsbundes.

Für ihre Verdienste konnten vier Kameraden mit dem Verdienstzeichen des Landes Salzburg ausgezeichnet werden: Obmann Adam Buchsteiner (Forstau), Christian Fuchs (Bergheim), Obmann Matthias Pötzelsberger (Nußdorf) und Obmann Herbert Schilcher (Ramingstein).

Mit den Schlussworten des Präsidenten, der Landeshymne und dem Rainermarsch endete ein kraftvoller Tag der Salzburger Kameradschaft 2026.