Kameradschaft der Pioniere und Sappeure

Obmann Wolfgang WUNDERL 

Postfach 572

5071 WALS

Tel.-Nr.: 0680/1117487

email: pikam.sbggmxat

ZVRNR: 291375385


Ableben von Kamerad Herbert BREITENAUER

Geschätzte Kameradinnen und Kameraden,

Herbert BREITENAUER ist am Mittwoch, den 2. Oktober, aufgrund einer Krankheit im 79. Lebensjahr verstorben.

Die Seelenmesse findet am Freitag, den 11. Oktober, um 14:00 Uhr in der Pfarrkirche Elsbethen statt.

Wir Pioniere und Sappeure treffen uns um 13:30 Uhr.

Die Trauergemeinde ist anschließend zum Ghf. Rechenwirt geladen.

"Bertl" hat viele, viele Male als Fahnenbegleiter unsere Gemeinschaft gestärkt, unzählige Stunden für den Verein gewirkt und manchen Kameraden auf seinem letzten Weg begleitet.

Nun wird ihm die Fahne zum Abschied wehen.

 

verfasst von Kamerad Gernot PEER


Stockturnier der Pioniere und Sappeure

Am Samstag, dem 28.September 2019, lud die Kameradschaft der Pioniere und Sappeure zum Stockturnier nach Pinzgauer Art, in die Schwarzenbergkaserne ein.

Bei sehr ungewissen Wetterverhältnissen fanden sich bereits um halb 8 Uhr in der Früh, alle 7 angemeldeten Mannschaften an der Stockbahn ein und begannen sich „einzuschießen“.

Für die Pioniere und Sappeure traten folgende Schützen an:

Wolfgang HÖLLBACHER, Helmut LECHNER, Peter OBERMÜLLER, Gerald GRIESNER, Alois WEIGL und Dominik MAURITZ.

Schnell wurde klar, dass die Asphaltbahn des Pionierbataillons 2, einst für sehr kräftige Pioniere errichtet wurde und nicht jeder Stockschütze auf Anhieb mit nötiger Wurflänge überzeugen konnte.

Die regnerische Woche und das kalte Wetter bremste die Bahn zusätzlich, sodass bereits vor Turnierbeginn einige Sehnenscheiden über das Normalmaß strapaziert wurden, als mit letzten Umbauarbeiten versucht wurde, noch ein paar Zentimeter aus den Stöcken herauszuholen.  

Nach den Grußworten des Obmannes, Wolfgang WUNDERL, und einer kurzen Ansprache des stellvertretenden Bataillonskommandanten Mjr LINDNER, erfolgte, von eben diesem, der Eröffnungswurf auf der Stockbahn. Zwar hätte sich Kamerad LINDNER mit einem zielgenauen Wurf nah an die „Taube“ für höheres Beworben, konnte er leider aus Zeitgründen, die junge Mannschaft der Heimkameradschaft nur durch Motivation und Zuspruch unterstützen.

Unser Obmann, unterstützt durch den fleißigen Kameraden Stefan SCHWENDTBAUER, war sich selbst nicht zu schade, gewissenhaft und fürsorglich, die angetretenen Mannschaften sowie mitgereisten Zuschauer, rundum zu versorgen. Bei Kaffee, verschiedensten Kuchen, Leberkäse, Grillfleisch und Getränken, alkoholisch wie alkoholfrei, blieben keine Wünsche offen.

Vereinzelt kurz von leichtem Nieselregen gestört, war das Turnier, auch dank eines verkürzten Anlaufs, geprägt von äußerst knappen Begegnungen und einer kameradschaftlichen Stimmung. Ob der schwierigen Bedingungen, war besonders die ausgelassene Stimmung Balsam auf der Seele der Verantwortlichen und wurde gegen Mittag mit schönerem Wetter belohnt.

Für die Mannschaft der Kameradschaft der Pioniere und Sappeure, angeführt von ihrem „Moar“ und Obmann-Stellvertreter Wolfgang HÖLLBACHER, verlief der Anfang etwas holprig. Jedoch fand man, je länger es ging, immer besser ins Turnier, konnte noch 2 Siege einfahren und freut sich besonders darüber keinen „Schneider“ verloren zu haben. Also kein Spiel „Zu Null“ beendet, sondern immer mindestens eine Kehre für sich entschieden, zu haben. Kurz war sogar noch der fünfte Platz in Griffweite, doch nach den letzten beiden Spielen des Turniers wurden an der Tabelle noch einmal Plätze verschoben.

Daher konnte das Turnier mit folgendem Ergebnis abgeschlossen werden:

  1. Platz Militärkommando SALZBURG mit 13,6 Punkten
  2. Platz Kameradschaft MORZG mit 12,9 Punkten
  3. Platz Kameradschaft AIGEN mit 9,6 Punkten 
  4. Platz Kameradschaft GNIGL mit 9,0 Punkten* (Gewinner direktes Duell)
  5. Platz Kameradschaft KUCHL mit 9,0 Punkten
  6. Platz Kameradschaft Pioniere und Sappeure mit 8,4 Punkten
  7. Platz Kameradschaft LEHEN und UNTERSBERG mit 2,3 Punkten

 

Als Resümee bleibt für die Kameradschaft der Pioniere und Sappeure folgendes stehen:

  • ein reibungsloser Turnierverlauf, trotz zunächst unklarer Wettersituation
  • eine kameradschaftliche und faire Stimmung
  • eine Bewirtung, die keine Wünsche offenließ
  • spannende Spiele auf schwierigem Grund
  • ein Turniersieg der zumindest in der Schwarzenbergkaserne bleibt

Abschließend bleibt zu sagen, dass wir, die Kameradschaft der Pioniere und Sappeure, sich jetzt bereits auf die Sommersaison 2020 freuen und verbleiben mit einer Kampfansage:

Eine junge Mannschaft benötigt Zeit und Engagement um irgendwann vorne mitspielen zu können, aber nach letzten und vorletzten Plätzen im Jahr 2019, sind wir uns sicher, dass damit jetzt Schluss sein wird und werden tunlichst dafür sorgen, dass sich unsere Mannschaft in den nächsten Jahren als fixe Größe am kameradschaftlichen Stocksporthimmel in Salzburg etablieren wird. 

 

Fotos: Pioniere und Sappeure

geschrieben von Schriftführer-Stv. Dominik MAURITZ

 

 

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Chronik

Der Sappeur

Der Begriff Sappeur leitet sich aus dem französischen Wort "sapeur" ab, welches mit dem Beruf des Steinhauers aber auch mit dem allgemeinen Begriff Pionier übersetzt werden kann. Die Soldaten dieser Truppe waren Belagerungspioniere und Truppenhandwerker.

Zur Zeit des Mittelalters wurden in den Landsknechtheeren die technischen Aufgaben unter anderem durch die Schanzmeister und Schanzbauern wahrgenommen, welche als Vorläufer der Sappeure verstanden werden. Später entwickelten sich hieraus die sogenannten Regimentszimmerleute. Sie wurden aus den bis zu vier Soldaten eines Infanterieregimentes ausgewählt, die zu den kräftigsten und handwerklich geschicktesten Männern gehörten. Für größere Belagerungs- und Schanzarbeiten stellte sich ihre Anzahl allerdings als zu gering heraus. Auch die Unterstützung durch normale Infanteriesoldaten und geworbene bzw. zwangsverpflichtete zivile Handwerker konnte dieses Problem nicht lösen, da diese sich meist als ungeeignet und/oder unzuverlässig herausstellten. Deshalb wurde im 18. Jahrhundert damit begonnen selbstständige Sappeureinheiten aufzustellen.

Sappeure waren für den Fall der Belagerung von feindlichen Stellungen oder Festungen für den Sappenbau zuständig. Als Sappen bezeichnete man Lauf- und Annäherungsgräben, die bis dicht vor die feindlichen Linien getrieben wurden. Im Mittelalter wurden sie häufig bei der Belagerung von Burgen eingesetzt, um so deren Mauerwerk überirdisch aufzubrechen und die Mauer so weit auszuhöhlen, dass sie zum Einsturz gebracht werden konnte. Bei den Sappen handelte es sich um Gräben die meist eine Sohlenbreite von 2,5m besaßen und etwa 1,25m tief waren. Zusätzlich kamen Faschinen (Reisig- oder Strauchbündel), Schanzkörbe und Sandsäcke zum Einsatz, um gerade die vorderste Spitze der Sappe zu schützen. Dazu wurden auch noch Schutzschilder, welche auf Rädern gelagert waren, eingesetzt.

Das Anlege von Sappen gerade in der Nähe des zu belagernden Objekts, war eine schwierige und keineswegs ungefährliche Aufgabe. Um nicht unnötig in das Abwehrfeuer der Belagerten zu gelangen, mussten Taktiken entwickelt werden, wie die Gräben im Bezug zum belagerten Festungswerk anzulegen waren. 

Durch ihr handwerkliches Können wurden Sappeure nicht nur bei Belagerungen benötigt. Sie befanden sich beispielweise während eines Marsches meist an dessen Spitze, um Hindernisse wie umgestürzte Bäume zu beseitigen. Auch wurden Sappeure eingesetzt um Bäume zu fällen, Schanzpfähle anzufertigen sowie Biwak- und Lagerplätze für die Truppe aufzubauen.

Aufgrund der Vielfalt der bauhandwerklichen und soldatischen Fähigkeiten der Sappeure können diese zu Recht als einer der Vorläufer der heutigen Pioniere gewertet werden.

 

(Der Text stammt aus dem Archiv des Pionierbataillon 2)


Der Pionier

Der Begriff Pionier stammt aus dem Altfranzösischen ("pion" = Fußgänger, heute "piéton") und bedeutet zunächst lediglich "Fußsoldat". Das italienische "pedone", das eben diesem "pion" entspricht, zeugt ebenfalls noch vom Zusammenhang mit dem lateinischen "pes <pedis>" (=Fuß).

Andere bringen das Wort in Verbindung mit dem ebenfalls italienischen "piccone" (=Spitzhacke); "pionnier" (italienisch "picconiere") würde dann also bedeuten mit Hacke ausgerüsteter Arbeiter oder Soldat.

Die Pioniere wurden um 1500 zuerst in Frankreich als Schanzbauer ausgebildet und eingesetzt; daher stammt wohl die jetzige Bedeutung.

Im preußischen Heer taucht die Bezeichnung zum ersten Mal im "Regiment Pionniers" auf, das auf königlichen Befehl vom 08. Januar 1742 von General von Walrawe aufgebaut wurde. Er war der Festungsbaumeister Friedrichs des Großen.

Die Bezeichnung "Pionier" im heutigen Sinne wird erstmalig 1810 gebraucht. Auf Scharnhorsts Vorschlag wurden die bereits bestehenden Mineur- und Pontonier-Kompanien zu einem Pionierkorps vereinigt.

"Pioneer" bedeutete Schanzgräber, aber auch Wegbereiter. So hießen in Nordamerika die ersten Ansiedler in einem noch unbebauten Gebiet, weil sie den nachfolgenden Einwanderern den Weg bahnten.

Pionier sein heißt Unbekanntes wagen, mutig Neues beginnen und an der Spitze stehen, wo der Weg in die Zukunft einen klaren Blick für das Machbare, Kühnheit und zupackendes Können verlangt.

 

(Der Text stammt aus dem Archiv des Pionierbataillon 2)


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