Kameradschaft Fuschl am See

Obmann

Matthias Zuckerstätter

Seestraße 73/1

5330 Fuschl am See

Tel.: +43676/5273921

e-mail: zuckerstaetter@~@arcor.de

Social Media: facebook

ZVR-Nr. 705218864


!!!!!!Aufgrund des Schneemangels wird die Landesschimeisterschaft auf der Postalm vom 28. 01. 2023 auf den 04. 03. 2023 verschoben!!!!!!

 

Hier ein…
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Nach dem gemeinsamen Kirchgang, der von Pfarrer Thomas Bergner und Konzelebranten Hans Mayrhofer zelebrierten und von der Trachtenmusikkapelle Fuschl…

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  • Das Kameradschaftsfest in Neumarkt a. W. das gemeinsam mit der TMK Fuschl am See besucht wurde, ist zu einem großen Erfolg geworden. Erstmals wurde…
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Es gibt keine Veranstaltungen in der aktuellen Ansicht.

Anstehende Termine Kameradschaft Fuschl am See

Samstag, 28. 01. 2023: Schi Landesmeisterschaft auf der Postalm
Sonntag, 30. 04. 2023: Maibaumaufstellen der Kameradschaft Fuschl am See
12. 05. 2023 - 14. 05. 2023: Ausrückung 150 Jahre Kameradschaft Siezenheim
16. 06. 2023 - 18. 06. 2023: Ausrückung 150 Jahre Kameradschaft Wals
23. 06. 2023 - 25. 06. 2023: Ausrückung 175 Jahre Kameradschaft Eugendorf mit TMK Fuschl am See
07. 07. 2023 - 09. 07. 2023: Ausrückung 100 Jahre Kameradschaft Adnet

Kameradschaftsbund Fuschl am See Einst und Heute

Wie alles begann

Immer wieder, offensichtlich werden Teile der Menschheit nicht gescheiter, wurden in der Vergangenheit und auch heute noch Kriege geführt. Jeder Machthaber verlangte von seinen wehrfähigen Männern, daran Teil zu nehmen. Nur im Anschluss daran kümmerte sich niemand darum, wie die „Kriegsheimkehrer“ in ihr früheres Leben zurück finden und auf welche Weise ihr weiteres Leben abgesichert war.

Durch keinerlei soziales Netz abgesichert und oft auch körperlich und oder seelisch beeinträchtigt, wurden ausgemusterte Soldaten ihrem Schicksal überlassen.

Daraus entwickelten und gründeten sich die militärischen Veteranenvereinigungen, die sich Heimkehrern angenommen haben, sie unterstützten und so im weitesten Sinne die ersten Sozialvereine für Kriegsteilnehmer waren.

Schwere Zeiten

Die so durch Krieg, körperliche und seelische Beeinträchtigung in Mitleidenschaft gezogenen Kameraden hatten weder Kranken- noch Pensionsversicherung. Auch die staatlichen Unterstützungen hielten sich in engen Grenzen, sodass gegenseitige Hilfe und Solidarität ein Gebot der Stunde war. Beim Ableben eines Veteranen gab es oft nur die Möglichkeit eines Armenbegräbnisses, das durch die Solidarität der zusammengeschlossenen Vereinigung doch noch in eine würdige Verabschiedung umgewandelt werden konnte.

Die weitere Entwicklung

Natürlich gab sich eine derartige Vereinigung auch Satzungen, die auf die militärischen Erfahrungen und das gemeinsam Erlebte aufgebaut waren. So war die Mitgliedschaft auf Soldaten beschränkt, wobei der Heimat- und Vaterlandsgedanke einen hohen Stellenwert erhielt.

  Nach den beiden furchtbaren Weltkriegen mit vielen Opfern in allen Gemeinden, so auch bei uns, hat man sich zusammengeschlossen, diese Erlebnisse aufzuarbeiten und das Andenken an die toten und gefallenen Kameraden zu bewahren.
Die Entwicklung blieb aber beim Kameradschaftsbund nicht stehen und er entwickelte sich von einer Schicksalsgemeinschaft zu einer Wertegemeinschaft. Die ursprünglichen und überlieferten Werte werden dabei aber nicht über Bord geworfen. Das Motto unserer Kameradschaft lautet nunmehr „Freiheit in Frieden“, und dies in unserem Vaterland Österreich.
Gerade das Wort „Kameradschaft“ im besten Sinne des Wortes ist Leitlinie unserer Vereinigung. Sie soll nicht nur bei uns, sondern auch im Zusammenleben Aller der Grundsatz sein!

Im Lichte dieser Entwicklung hat sich auch im März 1894 in Fuschl am See der Veteranenverein Fuschl am See gegründet, dem gleich zu Beginn eine stattliche Zahl an Mitgliedern beigetreten ist.

Gründungsobmann: Johann Klaushofer (Füßlmühle)

 

Unsere Fahne

Die Fahne der Kameradschaft Fuschl am See wurde im Jahre 1895 geweiht. Also ein Jahr nach der Gründung des „Militär Veteranenvereins Fuschl“  im Jahre 1894.Den damaligen Werten und dem Vereinsgedanken folgend, ist daher auch die Originalaufschrift „Mit Gott für Kaiser und Vaterland“ erhalten. Werte, die mit Ausnahme der damaligen Regierungsform auch heute noch Gültigkeit haben. Die Kameradschaft steht eben zu den Werten: Freiheit in Frieden innerhalb unseres Vaterlandes Österreich, aber auch außerhalb davon.

Nach dem Auffinden der vor der Nazidiktatur versteckten Fahne nach dem 2. Weltkrieg haben sich viele Fuschler Frauen um die Renovierung und den Erhalt der Fahne verdient gemacht! Maria Pöckl, Maria Zuckerstätter, Anna Eisl, Gisela Stöllinger, Johanna Idinger, Johanna Koch. Die letzte Restaurierung erfolgte im Jahre 1993 durch Fahnenpatin Monika Maier. Allen Damen gilt hierfür unser herzlicher Dank.

Der Wert der Fahne ist nicht nur in der Tradition der Kameradschaft zu sehen. Der ideelle Wert ist für den Verein sehr hoch und somit dem Wert der hochwertigen Handwerksarbeit annähernd ebenbürtig.

Die Fahne soll noch lange - auch den nächsten Generationen - die Wertvorstellung unseres Vereines übermitteln und Bindeglied zwischen Alt und Jung, sowie Vergangenheit und Gegenwart sein.

 

Wofür stehen wir?

Kameradschaft ist nicht nur ein Wort oder die Bezeichnung für einen Verein! Kameradschaft ist eine Lebenseinstellung und sollte nirgends, wo Menschen zusammen sind, fehlen! Sei es in Vereinen, im Sport, oder in Gemeinschaften ganz allgemein. Die Werte der Kameradschaft Fuschl am See gehen jedoch noch darüber hinaus!

Hervorgegangen aus einer Schicksalsgemeinschaft meist ohne soziale Absicherung nach einem Krieg, war die Kameradschaft ursprünglich einem Sozialverein ähnlich. Daraus entstanden die Militärveteranenvereine, aus denen schlussendlich die Kameradschaft hervor gegangen ist.

Nach den beiden schrecklichen und sinnlosen Weltkriegen hat man sich zusammengeschlossen, um gemeinsam die Erlebnisse aufzuarbeiten. Aber es wurde auch der gefallenen und vermissten Kameraden gedacht und es galt deren Andenken zu bewahren.

Die Entwicklung aber blieb nicht stehen und der Kameradschaftsbund entwickelte sich von einer Schicksalsgemeinschaft zu einer Wertegemeinschaft. Die ursprünglich überlieferten Werte wurden dabei aber nicht über Bord geworfen.

Das Leitbild der Kameradschaft Fuschl am See lautet daher jetzt: „Freiheit in Frieden innerhalb unseres Vaterlandes Österreich!“ Wichtig ist uns dabei schon auch ein gelebter Vaterlandsgedanke in all seinen unterschiedlichen Facetten.

Grundsatz ist die gelebte Kameradschaft im Zusammenleben Aller!

Die Kameradschaft jetzt!

Grundsätzliches: Getreu den Wertevorstellungen der Kameradschaft „Freiheit in Frieden in unserem Vaterland Österreich“  ist es uns ein Anliegen, innerhalb unserer Gemeinde, des Landes und unserer Kultur unseren Beitrag zu leisten.

Dabei ist es uns wichtig, sowohl bei kirchlichen als auch bei örtlichen und überregionalen Festen präsent zu sein. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass Kameradschaft innerhalb aller Vereine und innerhalb unseres gemeinsamen Kulturkreises gelebt werden soll und durch die Anwesenheit aller Formationen am Gemeinsamen festgehalten wird!

Wenngleich sich die Mitglieder unseres Vereines im Wesentlichen aus ehemaligen Präsenzdienern zusammensetzen – es sind auch Damen, Zivildiener und Unterstützer Mitglied – sind wir keinesfalls ein „Marschiererverein“, wie dies oft und völlig falsch interpretiert wird. Natürlich soll eine Ordnung eingehalten werden, wenn eine größere Gruppe gemeinsam auftritt, aber das ist selbstverständlich auch bei anderen Formationen üblich und notwendig.

Es ist uns aber auch wichtig, unsere Wurzeln nicht zu vergessen! Daher legen wir Wert auf den Erhalt und die Pflege des Kriegerdenkmales und wollen auch jenen ein ehrendes Angedenken erhalten, die in den beiden sinnlosen Kriegen ihr Leben lassen mussten. Immerhin sind dies in unserer kleinen Gemeinde 27 Gefallene im 1.Weltkrieg und 17 Gefallene sowie 10 Vermisste im 2. Weltkrieg. Zur Verdeutlichung: Fuschl am See hatte zu dieser Zeit zwischen 400 und 600 Einwohner!

Veranstaltungen:

  1. Offiziell:Die wesentlichen Veranstaltungen, an denen unsere Kameradschaft teilnimmt, sind vorwiegend Feste der Kirche und offizielle Veranstaltungen innerhalb unserer Gemeinde. Beispiele für kirchliche Feste sind Fronleichnam, Erntedank, Allerheiligen und Allerseelen. Daneben kommen wir den kameradschaftlichen Verpflichtungen den anderen Vereinen gegenüber nach, wie  beim Tag der Blasmusik, beim Aufstellen des Maibaumes, den jährlich ein anderer Verein stellt und bei der großen Sportveranstaltung, dem Eddy Merckx – Classic. Es ist gelebte Tradition in Fuschl am See, dass sich alle Vereine gegenseitig unterstützen. Auch ein Zeichen von Kameradschaft!

Natürlich besuchen wir auch Feste von befreundeten Vereinen in unserem Bundesland. Traditionell auch die jährliche Friedenswallfahrt des Salzburger Kameradschaftsbundes in Maria Plain und die Bergmesse unserer Patenkameradschaft St.Gilgen, am Zwölferhorn. 

Jahresabschluss unseres Vereinsjahres ist immer die Jahreshauptversammlung, die traditionell am ersten Sonntag im November durchgeführt wird. Natürlich nach vorangegangenem gemeinsamen Kirchgang.

  1. Vereinsintern: Neben den offiziellen Veranstaltungen soll auch die Geselligkeit und das gemeinsam mit den Partnern nicht zu kurz kommen. Es werden daher auch gemeinsame Wanderungen und Ausflüge veranstaltet, die einerseits das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kameraden fördert, aber auch den kameradschaftlichen Gedanken zu verbreiten hilft.

 

 

Unser Vorstand einst und jetzt:

Obmann:

2017 –

1992 – 2017

1966 – 1992

1952 - 1966

Matthias Zuckerstätter

Alois Maier

Matthias Leitner

Josef Schmiedlechner

 

 

  1. Obmannstellvertreter:

2022 -

2016 – 2022

1989 – 2016

1981 - 1989

1966 – 1981

1952 - 1966

Wolfgang Herbst

Matthias Leitner jun.

Josef Schörghofer

Josef Rettenbacher

Matthias Ferstl

Matthias Leitner

  1. Obmannstellvertreter:

2022 -

2016 – 2022

1983 – 2016

1972 - 1983

Matthias Leitner jun.

Wolfgang Herbst

Josef Klaushofer - Bergei

Otto Koch

 

Kassiere:

2022 -

2016 – 2022

1987 – 2016

1983 – 1987

1952 - 1983

Herbert Leitner

Matthias Leitner sen.

Matthias Zuckerstätter

Otto Koch

Max Schrenk

 

Kassier-Stellvertreter:

2022 -

2016 – 2022

1989 - 2016

1987 – 1989

1983 - 1987

Franz Rettenbacher

Bernhard Leitner

Leitner Matthias sen.

Otto Koch

Matthias Zuckerstätter

 

Schriftführer:

2022 -

2010 – 2022

1989 – 2010

1973 – 1989

1952 - 1973

Andreas Petzner

Ing. Hartmut Schremser

Otto Koch

Franz Schremser

Rupert Mayer

 

Schriftführer-Stellvertreter:

2010 –

1989 – 2010

1987 –

Gerhard Leitner

Ing. Schremser Hartmut

Josef Schörghofer

 

Fähnrich:

-

1992 -- 2017

1991 – 1992

1989 – 1991

1981 – 1989

1969 – 1981

1952 - 1969

Andreas Klaushofer

Josef Klaushofer (Füßlmühle)

Alois Maier

Johann Winkler

Johann FRITZ

Franz Schorn

Max Schrenk

  1. Fähnrich-Stellvertreter:

2022 -

 

1993 -- 2015

1989 – 1993

1981 – 1989

1969 - 1981

Ernst Haslauer

Stefan Ebner

Hannes Leyerer

Brandstätter Gottfried

Johann Winkler

Johann FRITZ

  1. Fähnrich-Stellvertreter:

2017 –

Josef Klaushofer jun. (Herberg)

 

Beisitzer und Ausschussmitglieder:

Florian Klaushofer

Gerhard Schörghofer

Albrecht Mandl

 

 

 

 

Zeittafel

1894 März 1894: Gründung des „Veteranen Verein Fuschl“ mit 105 Mitgliedern. (Das handgeschriebene Mitgliederbuch ist noch vorhanden). Zu dieser Zeit bestand bereits der „Militärische Veteranen- und Kriegerverein“ St. Gilgen (Patenkameradschaft von Fuschl am See). Gründungsjahr 1869 mit 101 Mitgliedern. Außerdem der M.V.V. Thalgau, gegründet 1871, mit 98 Mitgliedern und „Militärische Veteranen- und Kriegerverein“ Faistenau, gegründet 1888 mit 105 Mitgliedern.

1895 Weihe der neuen Vereinsfahne. Sie wird heute noch, - nach mehreren Restaurierungen, - bei allen Ausrückungen als unseroberstes Vereinszeichenvoran getragen. (Siehe unsere Fahne).

1898 Am 12. September wird Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sissi) in Genf ermordet.

1899 Hochwasserkatastrophe. Der Ortskern von Fuschl am See wird durch den Eibenseebach überschwemmt und vermurt. Sowohl Feuerwehr als auch Heimkehrer waren bei den Aufräumungsarbeiten gefordert. Kameradschaft war gefordert!

1904 Am 2. April verstirbt der erste Vorstand und Gründungsobmann Johann Klaushofer (Füßlmühle) in Linz. Sein Nachfolger wird Georg Ebner (Hasl). In diesem Jahr sterben auch die ersten Gründungsmitglieder unseres Veteranenvereines Josef Rettenbacher und Georg Schmidlechner.

1908 Regierungsjubiläum Seiner Majestät Kaiser Franz Josef I.

1914 Ausbruch des 1. Weltkrieges. Der Chronik zufolge folgten alle wehrfähigen Männer freudig und schnell der Einberufung durch den obersten Kriegsherrn. Das Ergebnis ist bekannt und viele von ihnen sind nicht mehr, oder körperlich schwer beschädigt heimgekehrt. „Freiheit in Frieden“ wäre zu dieser Zeit schon ein Motto gewesen, was so manches Leid erspart hätte.

So sind diesem sinnlosen Krieg 26 Fuschler zum Opfer gefallen

 

 

1914  Brandstätter Matthias + Stöllinger Erasmus+

          Hödlmoser Franz + Herbst Sebastian +

          Strobl Erasmus + Stöllinger Georg +

1915  Brandstätter Franz + Brandstätter Josef +

          Schmiedlechner Matthias + Zuckerstätter

          Johann + Schmiedlechner Franz + Herbst

          Erasmus +

1916  Brandstätter Josef + Steinbacher Johann +

          Schönauer Johann + Stöckl Josef +

1917  Auffer Franz + Steger Johann + Koch Johann +

          Steger Johann +

1918  Flachberger Franz + Klaushofer Georg +

          Klement Johann + Winkler Alois +

1919  Schmiedlechner Josef +

1921  Leitner Matthäus +

1922  Winkler Georg +

 

 

1919 Neugründung des Vereines unter dem Namen „Heimkehrerverein Fuschl“. Obmann wird der Oberhausbauer Sebastian Klaushofer.

1920 Erneutes Hochwasser im Dorf, verursacht durch den Eibenseebach.

1923 Einer Typhusepidemie fallen mehrere Fuschlerinnen und Fuschler zum Opfer.

1924 Angeregt durch die Typhusepidemie, die zum Teil durch verunreinigtes Trinkwasser aus Hausbrunnen verursacht worden ist, wird mit dem Bau einer Ortswasserleitung begonnen. Die Quellfassung erfolgte bei der Füßlmühle. Der Bau wurde auch in diesem Jahr abgeschlossen.

1927 Feierliche Enthüllung des Kriegerdenkmales (altes Kriegerdenkmal) an der Friedhofsmauer. Daran haben sich alle Vereine und die Bevölkerung von  Fuschl beteiligt.

1932 Der Name „Fuschl am See“ wird amtlich genehmigt! Seit diesem Jahr heißt die Gemeinde „Fuschl am See“ und alle Vereine tragen den Ortsnamen. Der Vorgängerverein der Kameradschaft trägt daher seither den Namen „Heimkehrerverein Fuschl am See“.

1935 Erstmals wird in den Aufzeichnungen eine Vereinskassa erwähnt. Es waren dürftige Zeiten! Die Einnahmen beliefen sich auf S 29,14, die Ausgaben auf S 7,40. Es wurde sichtlich gespart, aber die Zinsen betrugen üppige 6%!

1938 Der „Heimkehrerverein Fuschl am See“ wird aufgelöst und am 1.9.1938 dem NS – Reichskriegerbund angegliedert. Ihm gehören 41 Mitglieder an.

1939 – 1945 Aus all den kriegerischen Auseinandersetzungen der vergangenen Jahrhunderte wurde nichts gelernt (leider bis heute noch nicht)! Auch dieser Krieg brachte unsägliches Leid über ganz Europa! Vielleicht gelingt es dieser Generation, zumindest in Europa ein friedliches Nebeneinander - wenn schon nicht ein gemeinsames Miteinander - zu erhalten.

In diesem Krieg sind 16 Fuschler gefallen und 10 waren vermisst!

 

Gefallene 1940 – 1945

1940  Rettenbacher Jakob +

1942  Feichtner Johann + Weisshäupl Ernst +

          Rieger Erasmus +

1943  Brandsätter Franz + Schlick Baltahasar +

          Huber Rudolf + Stadler Josef + Strobl

          Johann + Zuckerstätter Hermann +

1944  Mösenbichler Alois + Wallner Karl +

1945  Rettenbacher Johann + Rettenbacher

          Anton + Zuckerstätter Sigmund +

          Rieger Leonhard +

 

Vermisste

Heidenreich Lorenz x Enzinger Johann x Ferstl Erasmus x Hohenegger Johann x Roider Erasmus x Ortner Ludwig x Klaushofer Andreas x Rettenbacher Josef x Moosburger Johann x Schmiedlechner Johann x

 

Ihnen und den Opfern des ersten Weltkrieges zu gedenken gehört auch zu den Aufgaben einer Kameraschaft. Denn ihr sinnloses Opfer soll uns Auftrag sein, unser Motto „Freiheit in Frieden“ kameradschaftlich zu leben!

1944 Bombenabwurf auf Fuschl am See. Das Dorf war zwar strategisch uninteressant, aber im Schloss Fuschl war zeitweise Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop anwesend. Das Ziel ist daher wahrscheinlich dort gelegen. Aber offensichtliche Navigationsfehler zogen auch unser Dorf in Mitleidenschaft. Zum Glück gab es bis auf ein kleines Nebengebäude keine Schäden.

1945 Die Originalfahne kommt wieder zum Vorschein! Die alte, 1995 geweihte Fahne war während der NS-Zeit mit ihren kaiserlichen Symbolen selbstverständlich verboten. Doch für Sebastian Klaushofer war das Symbol des ursprünglichen Vereines ein bewahrenswerter Bestandteil der Kameradschaft. Er versteckte die Fahne, eingehüllt in einen schwarzen Fetzen am Dachboden. Bezeichnender Weise fand die Fahne während Klaushofers Gefangenschaft der künftige Vereinsobmann Josef Schmiedlechner.

Die Fahne wird auch heute noch, nach einigen Restaurationen und nach drei ganz unterschiedlichen Regierungsformen, bei allen Ausrückungen voran getragen.

Die Gemeinde Fuschl am See erhält ihren ersten Bürgermeister nach dem Krieg. Während bis 1938 die Bürgermeister stets auf 2 Jahre bestellt wurden, wird nun eine Amtsperiode von 5 Jahren eingeführt. Erster Bürgermeister ist Johann Ferstl (Feldbauer).

1946 Sonntag, 20. Oktober: Heimkehrerfest in Fuschl am See! Die Gemeinde begrüßt bei einer Andacht vor dem Kriegerdenkmal gemeinsam mit allen Vereinen und der Dorfbevölkerung ihre 164 Heimkehrer aus dem 2. Weltkrieg. Dabei wird auch den 16 Gefallenen und 10 Vermissten gedacht. Die Gemeinde hatte zu dieser Zeit weniger als 600 Einwohner!

1952 6. April, Hotel Mohrenwirt. Es findet eine Versammlung der Heimkehrer aus beiden Weltkriegen statt. Ziel ist die Gründung einer Kameradschaft. Einberufen wurde die Versammlung von Josef Rettenbacher (geb. 1910). Bei einer Abstimmung, geleitet von Bürgrmeister Johann Ferstl, sprechen sich die Anwesenden einstimmig für die Gründung einer Kameradschaft aus. Der provisorische Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

 

Obmann

Obmannstellvertreter

Schriftführer

Kassier

Beisitzer

Josef Schmiedlechner (Forstarbeiter)

Matthias Leitner (Kasbauer)

Rupert Mayr (Schuldirektor)

Max Schrenk (Oberförster)

Ferdinand Brunner (Tischlermeister)

Hans Ottmann (Vorarbeiter)

Eduard Ehgartner (Fleischhauer)

Alois Ferstl (Trafikant)

Walter Zwickler (Lehrer)

Erasmus Koch (Werkmeister)

 

1954 Am 29. Juni stellen die Proponenten Josef Schmiedlechner, Matthias Leitner, Josef Rettenbacher, Max Schrenk und Rupert Mayr bei der Bezirkshauptmannschaft Salzburg - Umgebung als Vereinsbehörde, den Antrag auf Genehmigung des Vereines „Kameradschaftsbund Fuschl am See“.

1955 Mit Bescheid der Sicherheitsdirektion Salzburg vom 12. 2. 1955 wird der Verein „Österreichischer Kameradschaftsbund, Landesverband Salzburg, Kameradschaft Fuschl am See“ nicht untersagt und die Statuten genehmigt.

Unter dem Obmann des Kriegerdenkmalausschusses Rupert Kendler wurde in diesem Jahr auch die Errichtung einer Totenkapelle mit angebautem Kriegerdenkmal beschlossen. Die Grundbesitzer, Füßl, Zenz, Pfeifer und Lerperger stellten dafür den Grund zur Verfügung.

1958 Bau des neuen Kriegerdenkmales mit Totenkapelle um Gesamtinvestitions-kosten von S 35.000.--, wovon die Kameradschaft S 19.658,-- durch Spenden beigetragen hat.

Im Rahmen eines großen Festes wurde am 28. September das neue Kriegerdenkmal eingeweiht. Bürgermeister Johann Ferstl konnte dabei als Ehrengäste Prälat Stampfl, Bezirkshauptmann Theodor Salzmann, Landesobmann Sepp Schöpp, Arch. Sepp Meindl sowie die Brüder Guttenberg als Gestalter des Kriegerdenkmales begrüßen. An der Feier nahmen auch die Kameraden aus St. Gilgen, Strobl, Thalgau, Hof bei Salzburg, Faistenau, Hintersee und Liefering teil. Als Attraktion gab es auf den umliegenden Bergen Höhenfeuer.

1959 Wieder wurde das Dorf durch ein Hochwasser des Eibenseebaches schwer in Mitleidenschaft gezogen, wobei große Flächen auch vermurt wurden. Die Helfer, darunter auch viele Kameraden, wurden mit der Katastrophenhilfsmedaille des Landes Salzburg ausgezeichnet.

1960 Matthias Leitner wird am 20. November zum neuen Obmann der Kameradschaft Fuschl am See gewählt. Er führt seit dem Tod seines Vorgängers Josef Schmiedlechner im Jänner die Geschäfte und wird sie in den kommenden 26 Jahren in vorbildlicher und pflichtbewusster Weise ausführen.

1967 Rupert Kendler (Hochlacken) wird neuer Bürgermeister. Bei der Errichtung des neuen Kriegerdenkmales übte er von 1955 – 1958 die Funktion des Obmannes aus.

1972 Anlässlich der Jahreshauptversammlung dieses Jahres wurde erstmals von Fuschler Kameraden die Anregung vorgebracht, am Zwölferhorn gemeinsam mit den Kameraden aus St. Gilgen, Strobl und Fuschl am See eine Bergmesse abzuhalten.

1973 Neuwahl des Vorstandes:

 

Obmann

Obmannstellvertreter

Schriftführer

Kassier

Beisitzer

Matthias Leitner

Matthias Ferstl

Franz Schremser

Max Schrenk

Alois Ferstl

Manfred Idinger

Sepp Rettenbacher

 

 

 

 

In diesem Jahr wurde auch die erste Bergmesse am Zwölferhorn abgehalten.

1974 Die Vereinsfahne wird chemisch gereinigt. Sie ist bereits 80 Jahre alt!

1976 Im Seehotel Schlick wird der erste Kameradschaftsball abgehalten.

Josef Klaushofer (Bergei) wird zur Verjüngung des Vorstandes als Beisitzer aufgenommen.

1978 Hartmann Klaushofer wird neuer Bürgermeister von Fuschl am See. Er folgt seinem Vorgänger Rupert Kendler nach, der 11 Jahre dieses Amt ausgeführt hat.

Otto Koch jun. wird 2. Obmannstellvertreter und trägt wiederum zur Verjüngung des Vorstandes bei.

1979 Die Fahnenpatinnen Gisela Stöllinger und Johanna Koch stiften zwei Fahnenbänder für die Vereinsfahne.

1980 Frau Birgit Koch stiftet für das Kriegerdenkmal eine Trauerfahne, für die sie auch die Patenschaft übernimmt.

1983 In den Vorstand werden Johann FRITZ als Fähnrich und Johann Winkler sowie Matthias Leitner jun. als dessen Stellvertreter aufgenommen.

1986 Der Mitgliedsbeitrag wird von S 50,-- auf S 100,-- erhöht. Die Beschlussfassung für die Erhöhung wurde von der Generalversammlung einstimmig gefasst!

1987 Neuwahlen. Der Vorstand wird in seiner Zusammensetzung einstimmig bestätigt. Als Schriftführerstellvertreter (neue Funktion) wird Josef Schörghofer in den Vorstand aufgenommen.

1989 Neuwahlen: Der Vorstand wurde wieder erweitert und besteht nun aus folgenden Mitgliedern:

 

Obmann

1.Obmannstellvertreter

2.Obmannstellvertreter

Schriftführer

Schriftführer Stellvertreter

Kassier

Kassier Stellvertreter

Fähnrich

Fähnrich Stellvertreter

Beisitzer

Matthias Leitner

Josef Schörghofer

Josef Klaushofer (Bergei)

Otto Koch

Hartmut Schremser

Matthias Zuckerstätter

Matthias Leitner jun.

Johann Winkler

Gottfried Brandstätter

Josef Klaushofer (Füßlmühle)

 

1990 Ing. Hartmut Schremser wird Bürgermeister von Fuschl am See. Er folgt seinem Vorgänger Hartmann Klaushofer, der dieses Amt 11 Jahre ausübte.

Als neues Mitglied der Kameradschaft Fuschl am See wird Alois Maier aufgenommen, der sogleich von Johann Winkler das Amt des Fähnrichs übernimmt.

1991 Neuwahlen. Der gesamte Vorstand wird in seiner Funktion bestätigt. Alois Maier wird offiziell zum Fähnrich gewählt.

1992 Nach 26 Jahren als Obmann der Kameradschaft Fuschl am See legt Herr Matthias Leitner sein Amt aus Altersgründen zurück. Neuer Obmann wird durch einstimmige Wahl der bisherige Fähnrich Alois Maier. Als Fähnrich folgt ihm Josef Klaushofer (Füßlmühle) nach.

In zahlreichen Wortmeldungen wurde auf die besonderen Leistungen von Matthias Leitner für die Kameradschaft und die dörfliche Gemeinschaft eingegangen. Bezirksobmann Stellvertreter Franz Neuhofer beginnt seine Ausführungen mit „Ehre, wem Ehre gebührt“ und bringt zum Ausdruck, dass es Leitner gelungen ist, den Übergang von „alt auf jung“ zu schaffen.

Bürgermeister Schremser sieht die Kameradschaft während der Obmannschaft von Matthias Leitner durch drei Eckpfeiler geprägt. „Ordnung, Treue und Unbeirrbarkeit“! Diese Eckpfeiler sollen auch künftigen Generationen der Kameradschaft, aber auch darüber hinaus als Vorbild mitgegeben werden.

Unter großem Beifall, stehender Anerkennung und einstimmig wurde Kamerad Matthias Leitner zum Ehrenobmann der Kameradschaft Fuschl am See ernannt.

1993 Die Kameradschaft Fuschl am See führt ab nun das Wappen der Gemeinde Fuschl am See auf allen offiziellen Schriftstücken und der Stampiglie.

Die Kameraden werden mit neuen Hüten ausgestattet. Die Marketenderinnen werden neu eingekleidet, wobei die Dirndlkleider von der Marketenderin Margit Meißnitzer angefertigt worden sind.

Zur Hebung der Kameradschaftlichkeit wird ein Ausflug in den Lungau durchgeführt, an dem auch die Partner teilgenommen haben.

Erstmals fand in Fuschl am See ein Vereins–Fußballturnier statt, aus dem die Kameradschaft als strahlender Sieger hervor ging.

Bei der Jahreshauptversammlung werden die verdienten und langjährigen Vorstandsmitglieder Johann FRITZ, Matthias Ferstl, Franz Schremser, Johann Winkler und Sepp Rettenbacher zu Ehrenmitgliedern ernannt. Neuer Fähnrich-Stellvertreter wird Kamerad Hannes Leyerer und Leonhard Haberpointner wird als Beisitzer in den Vorstand aufgenommen.

1994 100 Jahre Kameradschaft Fuschl am See. Vom 17. bis 19. Juni feiert die Kameradschaft Fuschl am See das Fest ihres 100-jährigen Bestandes. Den Ehrenschutz übernahmen Landeshauptmann Dr. Hans Katschthaler,  Bürgermeister Ing. Hartmut Schremser, Landesobmann Präsident Dir. Eugen Tittler, Bezirksobmann Christian Oberascher und Ehrenobmann Matthias Leitner.

Die Bevölkerung von Fuschl am See, alle örtlichen Vereine sowie Gastvereine aus allen Gauen des Bundeslandes, aus Oberösterreich, Bayern und der Steiermark gaben dem Fest einen Rahmen, der die Idee von Kameradschaft verdeutlicht hat. Ein Fest, das in die Chronik der Gemeinde Fuschl am See eingegangen ist!

1995 Zur Förderung des Kameradschaftsgedankens wurde mit Partnern ein Kameradschaftsausflug nach Herrenchiemsee veranstaltet.

Erneut geht die Kameradschaft beim Fuschler Vereins-Fußballturnier als Sieger hervor. Nach dem dritten Sieg in Serie verbleibt der Wanderpokal bei der Kameradschaft.

1996 Die Kameradschaft Fuschl am See hat 136 aktive und 43 unterstützende Mitglieder. Zum vierten Mal in Serie konnte das Vereins-Fußballturnier gewonnen werden. Gemeinsam mit den anderen örtlichen Vereinen wurde Bürgermeister Ing. Hartmut Schremser der Maibaum gestellt. Die Neuwahlen brachten keine Veränderung in der Zusammensetzung des Vorstandes.

1997 Zum fünften Mal in Folge wurde das Vereins-Fußballturnier gewonnen. Beim Vereins-Eistockturnier wurde mit 2 Mannschaften teilgenommen, wobei die Ränge 2 und 8 bei 16 Teilnehmern erreicht wurden. Zwei Herren- und eine Damenmannschaft bestritten das Milizschießen. Die Herren erreichten Platz 5, die Damen Rang 8.

1998 Das neue Vereinslokal der Kameradschaft im Keller des Gemeindehauses ist fertig gestellt. Ab nun werden die Ausschusssitzungen hier abgehalten. Außerdem steht ein neuer Kasten zur Aufbewahrung der Fahne und der Bänder zur Verfügung.

Das Unvorstellbare ist eingetreten! Die Kameradschaft gewinnt zum 6 Mal in Serie das  Vereins-Fußballturnier. Auch der zweite Wanderpokal ist nun im Eigentum der Kameradschaft. Auch der abgehaltene Kameradschaftsball war wiederum ein großer Erfolg. Im Zuge der Dorfgestaltung wurde auch der Marmor vor dem Kriegerdenkmal erneuert. Die Arbeitsleistung übernahmen die Kameraden Alfred Gimpl und Josef Klaushofer (Bergei). Wieder Neuwahlen, bei denen der Vorstand in der bestehenden Form einstimmig bestätigt worden ist. Einstimmig wurde auch eine Statutenänderung dergestalt beschlossen, als die Funktionsdauer von zwei auf drei Jahre erweitert worden ist.

Überschattet wird dieses Jahr durch den tragischen Unfall, von Dir. Matthias Ferstl, dem Verfasser der Festschrift für das 100-jähriges Bestandsjubiläum.

1999 Die Kameradschaft hat 136 aktive und 46 unterstützende Mitglieder. Erstmals wird beim Vereins Fußballturnier „nur“ der 3. Rang erzielt. Obmann Alois Maier erhält das Landesehrenzeichen in Gold

2000 Das neue Jahrtausend beginnt am 12. Februar mit dem Kameradschaftsball. Am 1. Mai wurde dem verdienten Kameraden Josef Klaushofer (Bergei) vor seinem Haus der Maibaum gestellt. Im Oktober wurde ein Kameradschaftsausflug veranstaltet, der ins Freilichtmuseum nach Großgmain geführt hat.

Das Jahr 2000 ist das erste Jahr ohne Ehrenobmann Matthias Leitner, der am 31.1. verstorben ist. Die Kameradschaft ist damit eines starken Zweiges ihrer Gemeinschaft beraubt.

2001 Mäßige Erfolge beim Milizschießen. Die Damen belegen Rang 12, die Herren die Ränge 20 und 38. Gabriele Kendler und Manuela Maier, die das Amt von Christine Roider übernehmen werden Marketenderinnen. Nach der Euro-Einführung wird der Mitgliedsbeitrag von S 150,-- auf € 15,-- erhöht. Die Beschlussfassung erfolgt einstimmig.

2003 Ein sportlich erfolgreiches Jahr! Beim Vereins-Fußballturnier wurde hinter der Feuerwehr Rang 2 belegt. Dafür hielt man sich beim Eisstockschießen schadlos. Gegen die Feuerwehr wurde zweimal der Braten und zweimal das Bier gewonnen. Gegen die Schützen verlief der Vergleichskampf ähnlich erfolgreich.

Es wurde beschlossen, einen Kameradschaftsstammtisch ins Leben zu rufen. Dabei treffen sich die Kameraden am letzten Sonntag im Monat nach dem Kirchgang im Hotel Schützenhof.

2004 Die Kameradschaft Fuschl am See gibt sich neue Statuten. Es handelt sich um Musterstatuten des Bezirksverbandes. Die Gemeinnützigkeit des Vereines wurde in diesem Zuge vom Finanzamt bestätigt. Insbesondere der Vereinszweck trägt die Handschrift der Kameradschaft Fuschl am See sowie von Obmann Alois Maier, der bei der Erarbeitung mit eingebunden war. Die neuen Statuten wurden in einer außerordentlichen Generalversammlung einstimmig beschlossen.

Es wurde wieder ein Kameradschaftsball abgehalten.

Der Maibaum wurde durch die Kameradschaft dem verdienten und langjährigen Organisator von Vereinsfesten Sebastian Klaushofer gestellt.

Die Kameradschaft wird 110 Jahre alt. Mit den Nachbarvereinen, den örtlichen Vereinen und der Bevölkerung wurde in einem Zelt am Kirchenplatz eine würdige Feier in einem dem Anlass entsprechend etwas kleineren Rahmen abgehalten.

2005 Die Kameradschaft hat 136 aktive und 41 unterstützende Mitglieder.

Mit den Partnern wurde zur Festigung der Kameradschaft ein Ausflug zur Festung Hohensalzburg und in das Rainermuseum veranstaltet.

2006 Das Milizschießen verlief heuer wieder erfolgreich. Die Damen belegten Rang 5 und die Herren den 10. Rang. Für alle Kameraden wurde eine Wanderung zum Forsthaus Wartenfels veranstaltet, wo auch zünftig eingekehrt worden ist.

2007 Bei der Generalversammlung wurde beschlossen, jene unterstützenden Mitglieder, die sich am Kameradschaftsleben beteiligen, als aktive Mitglieder zu übernehmen. Die Beachtung der Vereinsziele ist dabei aber Grundlage. Erstmals hat sich die Kameradschaft auch an der Bauernherbsteröffnung beteiligt.

2008 Die Gemeinde spendet der Kameradschaft Schärpen für den Obmann und die Fahnenbegleitung, die der Fahne mit Flammenrand nachempfunden sind. Die Schärpen werden nun mit Stolz bei jeder Ausrückung getragen. Zur Förderung der kameradschaftlichen Gemeinschaft wurde ein Ausflug nach Kufstein veranstaltet.

2009 Franz Josef Vogl wird neuer Bürgermeister von Fuschl am See. Er folgt auf Ing. Hartmut Schremser, der dieses Amt 19 Jahre lang ausgeübt hat. Bürgermeister Sepp Hohenwarter wird neuer Präsident des Salzburger Kameradschaftsbundes. Bezirksobmann wird Fritz Guggenberger und unser verdienter Kassier Matthias Zuckerstätter wird Bezirkskassier.

2010 Neuwahl des gesamten Vorstandes mit folgendem Ergebnis:

 

Obmann

1. Obmann Stellvertreter

2. Obmann Stellvertreter

Schriftführer

Schriftführer Stellvertreter

Kassier

Kassier Stellvertreter

Fähnrich

Fähnrich Stellvertreter

Fähnrich Stellvertreter

Beisitzer

Alois Maier

Josef Klaushofer (Bergei)

Otto Koch

Hartmut Schremser

Gerhard Leitner

Matthias Zuckerstätter

Matthias Leitner

Josef Klaushofer (Füßlmühle) Andreas Klaushofer

Stefan Ebner

Leonhard Haberpointner

Der Vorstand der Kameradschaft unternimmt mit Partnerinnen eine Wanderung zur Mooseggerhütte am Anzerberg in Hintersee.

2011 Heuer wird wieder ein Kameradschaftsball im GH Sägemühle abgehalten. Zur Festigung der Kameradschaft wurde ein Ausflug ins Freilichtmuseum Großgmain mit fachkundiger Führung veranstaltet. Im Anschluss wurde im bayrischen Höglwörth eingekehrt.

2012 Das neu gestaltete Gebäude der Raiffeisenbank Fuschl am See wird feierlich mit allen Vereinen eingeweiht. Dieses Jahr ist wieder die Kameradschaft zur Aufstellung des Maibaumes dran. Dieser wird den Ehrenmitgliedern Hans Winkler, Johann FRITZ, Franz Schorn und Josef Schörghofer gewidmet und steht zu deren Ehre bis zum Erntedankfest.

2013 Die Kameradschaft Fuschl am See hat 175 Mitglieder. Heuer wird erstmals der Kameradschaftsball unter dem Motto „Wüdaragschnas“ im Fuschlseebad abgehalten. Eine äußerst gelungene Veranstaltung in neuen Räumlichkeiten und dekorationsmäßig in einem Wald. Am Nationalfeiertag wurde ein Kameradschaftsausflug veranstaltet. Ziele waren das Stift Engelszell, der Baumkronenweg in Kopfing und als Abschluss und Einkehr der Loryhof in Wippenham.

2014 Erzbischof Dr. Franz Lackner besucht Fuschl am See und lädt alle Vereinsobmänner in den Pfarrhof ein. Obmann Maier spricht als ehemaliger Kollege („ich bin auch Elektriker“) eine Gegeneinladung zur Jahreshauptversammlung am ersten Sonntag im November aus. Am 4. Oktober heiratet unsere langjährige Marketenderin Manuela Maier und hört nun auf den Namen Greisberger. Die Kameradschaft hat sich an diesem Fest geschlossen beteiligt.

2015 Die Kameradschaft hat 159 Mitglieder. Nach 2013 fand wieder das „Wüdaragschnas“ im Fuschlseebad statt. Beim Fest „25 Jahre Prangerstutzenschützen Fuschl am See“ stellt sich die Kameradschaft selbstverständlich auch als Gratulant ein. Leider wurde danach unser allseits beliebter und geschätzter Herr Pfarrer, Schützenkurat Paul Rauchenschwandtner in die Wildschönau versetzt. Der traditionell am Nationalfeiertag stattfindende Ausflug führte uns zunächst ins Salzbergwerk Hallstatt und anschließend zum „Almstadel“ am Schwarzensee.

Heuer wird ein Teil der Kameradschaft mit einheitlichen Hemden ausgestattet, die sowohl das Kameradschaftskreuz, als auch das Wappen der Gemeinde Fuschl am See tragen. Die erste Ausrückung damit erfolgte am Geburtstag unseres Ausschussmitgliedes Leonhard Haberpointner.

2016 Der Maibaum wird heuer wieder von der Kameradschaft aufgestellt. Was liegt näher, als dies zu Ehren unseres Langzeitobmannes Alois Maier zu tun. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung wurde ihm dieses Ehrensymbol übergeben, das bis Erntedank für jeden sichtbar stehen bleibt.

Bei der Jahreshauptversammlung im November legt Obmann Maier sein Amt zurück, übergibt aber ein wohlbestelltes Haus an die Nachfolger.

Es werden Neuwahlen abgehalten, die folgendes Ergebnis bringen:

 

Obmann

1. Obmann Stellvertreter

2.Obmann Stellvertreter

Schriftführer

Schriftführer Stellvertreter

Kassier

Kassier Stellvertreter

1. Fähnrich

2. Fähnrich

Matthias Zuckerstätter

Matthias Leitner jun.

Wolfgang Herbst

Hartmut Schremser

Gerhard Leitner

Matthias Leitner sen.

Bernhard Leitner

Andreas Klaushofer

Stefan Ebner

 

Der Vorstand wird ermächtigt, weitere Mitglieder in den Ausschuss aufzunehmen. Dies vor allem in Hinblick auf das im Jahre 2019 stattfindende Fest „125 Jahre Kameradschaft Fuschl am See“.

2017 – 2018 Alois Maier wird Ehrenobmann der Kameradschaft Fuschl am See!

Über einstimmigen Vorschlag des Ausschusses soll unser verdienter Langzeitobmann und vorbildlicher Kamerad Alois Maier zum Ehrenobmann der Kameradschaft Fuschl am See ernannt werden.

Schriftführer Schremser hält einen kurzen Rückblick auf 24 Jahre Alois Maier als Obmann der Kameradschaft Fuschl am See. So lange er Alois Maier kennt, war dieser stets ein Freund, vor allem aber ein Kamerad. 24 Jahre hat er den Verein in seiner unaufgeregten Art vorbildlich geführt, nachdem er vorher unter seinem Vorgänger Matthias Leitner auch Fähnrich gewesen ist. Alois Maier ist das Muster was die Integration in unser Dorf betrifft. Als „Zuagroasta“ hat er sich sofort in die Dorfgemeinschaft eingefügt und musste nie gefordert werden sondern war stets bereit, wenn es galt zu helfen. Hilfsbereitschaft ist überhaupt ein Markenzeichen von ihm. Nie hat er aus den Reihen der Kameradschaft nur jemanden abgestellt um zu helfen. Wie z.B. Tag der Blasmusik, Eddy Merckx Classic usw., nein  er war stets selbst immer dabei. Solche die an der Spitze stehen, sind nicht unbedingt auch jene, deren Vorbild man nachahmen soll. Bei Alois Maier ist es so: Er stand an der Spitze und wir folgten seinen Befehlen. Vor allem aber konnte sich all das sehen lassen was er getan hat. Das nötigt uns noch heute Respekt und Anerkennung ab. Wenn bei solchen Anlässen auch fallweise seine Frisur gelitten hat, war ihm immer die Gemeinschaft und die Kameradschaft wichtig. Er war Kamerad, ist Kamerad und hat Kameradschaft immer auch gelebt.

Auch eine Gesamtweltcupsiegerin aus unserer Gemeinde gilt es heuer zu feiern. Carina Edlinger errang mit ihrem Bruder Julian als Guide diesen Sieg im Paralanglauf. Einige Monate später gewannen die beiden in Pyeongchang die olympische Bronzemedaille. Die Kameradschaft stellte sich als Gratulant und mit einem Geschenk ein.

 Das Jahr 2017 war im Wesentlichen auch gekennzeichnet durch die Vorbereitungen auf das 125-jährliche Gründungsfest. Viele Besprechungen, die auch im Jahr 2018ihre Fortsetzung fanden, wurden abgehalten und so manches vorbereitet. Der Festausschuss ist gefordert und setzt sich wie folgt zusammen (ohne Funktion):

Matthias Zuckerstätter, Matthias Leitner sen., Gerhard Leitner, Bernhard Leitner, Andreas Weishäupl, Andreas Klaushofer, Hartmut Schremser, Florian Klaushofer, Herbst Markus, Matthias Leitner jun., Philipp Leitner, Wolfgang Herbst, Josef Leitner, Johannes Brandstätter, Franz Vogl, Alois Maier, Andreas Klaushofer.

Trotz der Vorbereitungsarbeiten soll aber auch die Kameradschaftspflege nicht zu kurz kommen. Im Jahr 2018 soll noch ein Kameradschaftsausflug veranstaltet werden, der uns voraussichtlich nach Bad Reichenhall führen wird.

 

Ein Jahr mit der Kameradschaft

November Das Kameradschaftsjahr beginnt am ersten Sonntag im November mit der Generalversammlung, die immer am sogenannten. „Kriegersonntag“ abgehalten wird. Dabei werden die Weichen für das kommende Jahr gestellt und alles Wesentliche geregelt.

Dezember Dieser Monat gehört im Wesentlichen den Familien und es wird das Weihnachtsfest gefeiert. Natürlich nach den christlichen Werten, wie es in unserem Dorf Tradition ist. Einen Termin gibt es allerdings: den Kameradschaftsstammtisch am letzten Sonntag jeden Monats.

Jänner Es gilt schon die Vorbereitungen zu treffen, um den Kameradschaftsball im Februar ordentlich abzuwickeln und zu veranstalten. Dabei gibt es Vorbesprechungen mit den Verantwortlichen des Fuschlseebades. Der Antrag auf Veranstaltungsgenehmigung bei der Gemeinde ist zu stellen. Alle Einkaufslisten für Verpflegung und Dekoration sind zu erstellen.

Februar Der Kameradschaftsball im Fuschlseebad wird veranstaltet. Ohne die ehrenamtliche Mitarbeit der Kameraden wäre die Durchführung einer derartigen Veranstaltung nicht möglich. Der nicht bei der Generalversammlung bezahlte Mitgliedsbeitrag wird vorgeschrieben.

 

März Ballabrechnung und Ausschusssitzung für die Vorbereitung des laufenden Jahres. Der Ball ist eine nicht unerhebliche Einnahmequelle. Bei der Sitzung wird der Ablauf des kommenden Jahres besprochen. Es geht auch zu Veranstaltungen von befreundeten Vereinen, die zu Jubiläen besucht werden. Eine Geburtstagsliste der Mitglieder wird erstellt.

April Bei den Stammtischen werden die Mitglieder über das Jahresprogramm informiert. Allerdings wir dieses Programm allen Mitgliedern auch in schriftlicher Form persönlich zugestellt.

Mai Der Maibaum wird aufgestellt. Alle Vereine beteiligen sich dabei. Abwechselnd sind Kameradschaft, Feuerwehr, Musik und Heimatverein für die Aufstellung verantwortlich. Die Kameradschaft hilft jährlich mit, sucht in ihrem Jahr einen Baumspender und beschließt, wem die Ehre zuteil wird, den Baum gewidmet zu bekommen. Christi Himmelfahrt: Die Teilnahme an diesem christlichen Fest ist für alle Kameraden Ehrenpflicht. Dasselbe gilt selbstverständlich auch für Fronleichnam und die bei Schönwetter abgehaltene Prozession.

Juni In diesem Monat ist das traditionelle Milizschießen des Landesverbandes in Glanegg. Dabei werden meist 2Herren- und 1 Damenmannschaft gestellt  Der Juni ist der Monat der Feste. Auf Einladung werden daher befreundete Kameradschaften bei ihren Festen besucht.

Juli Feste finden auch im Juli statt. Zu besonders eng befreundeten Kameradschaften wird auch gemeinsam mit der Trachtenmusikkapelle gefahren.

August Tag der Blasmusik. In kameradschaftlicher Weise übernimmt am Tag der Blasmusik die Kameradschaft die Verpflegung der Festbesucher. Den Musikern verbleibt daher der gesamte Klangkörper für das Spiel.

September Bergmesse auf dem Zwölferhorn. Unsere Patenkameradschaft St. Gilgen ruft seit Jahren unter freiem Himmel zum Gebet. Diese Tradition soll auch beibehalten werden.

Seit einigen Jahren findet auch das „Eddy Merckx Classic“ statt, bei dem die Kameradschaft ebenfalls kräftig mithilft.

Erntedank. An diesem Tag treffen sich alle Vereine zum gemeinsamen Kirchgang, zur Prozession und zur Danksagung für das abgelaufene Jahr. Traditioneller Weise wird an diesem Tag auch der Maibaum versteigert.

Oktober Friedenswallfahrt des Salzburger Kameradschaftsbundes. Eine Veranstaltung, bei der der Großteil der Kameradschaften aus dem Bundesland Salzburg zusammen kommen, um ihren Willen nach Frieden Ausdruck zu verleihen. Diesen Frieden zu erhalten und unseren Nachkommen eine sichere Heimat zu übergeben, soll unser Auftrag dabei sein. Eine Aufgabe der sich jeder Österreicher stellen sollte!

Neben den im Jahresgang abgehaltenen Ausschusssitzungen wird bei der Oktobersitzung die Generalversammlung im November vorbereitet. Besprochen werden der Ablauf der Versammlung, allfällige Personalentscheidungen bei Neuwahlen und wem Auszeichnungen und Ehrungen verliehen werden.

November Allerheiligen - Allerseelen. Zu Allerheiligen und Allerseelen wird aller gefallenen, vermissten und verstorbenen Kameraden unserer Kameradschaft gedacht und vor dem Kriegerdenkmal eine Andacht abgehalten. Die Teilnahme an diesem Gedenken erfolgt ohne Orden.

Generalversammlung des Kameradschaftsbundes Fuschl am See. Bei dieser Zusammenkunft aller Kameraden wird ein Rechenschaftsbericht über das abgelaufene Vereinsjahr abgegeben. Der Obmann gibt einen Tätigkeitsbericht und der Kassier einen Bericht über die Vereinsgebarung. Alle Berichte unterliegen einer Abstimmung und sind zu genehmigen. Verdiente Kameraden, aber auch verdiente Mitbürger erhalten Ehrungen und Auszeichnungen. Schlussendlich wird noch eine kurze Vorschau auf das kommende Vereinsjahr gegeben und alle Anwesenden haben die Möglichkeit zur Wortmeldung. Besonders erfreulich ist, wenn am Ende neue Mitglieder der Kameradschaft beitreten und zum Abschluss die Landeshymne ertönt!

Funktion Name
Obmann Matthias Zuckerstätter
Obmann - Stv. Wolfgang Herbst
Schriftführer Andreas Petzner
Schriftführer - Stv. Gerhard Leitner
Kassier Herbert Leitner
Kassier - Stv. Franz Rettenbacher
Fähnrich Andreas Klaushofer
Ausschussmitglied Florian Klaushofer
Ausschussmitglied Gerhard Schörghofer
Ausschussmitglied Albrecht Mandl