Kameradschaft Maishofen

Kontakt

Obmann

Josef Streitberger
Bergern 22, 5751 Maishofen

Tel: 0664/40 91 207, E- Mail: sepp.st@gmx.at
ZVR-NR.: 335413595


 

Termine Kameradschaft Maishofen 2024:

07.07.24: 140 Jahr Feier Kameradschaft Rauris, Abfahrt ist um 0700 bei der Linde.

17.08.24 Dorffest Maishofen

10.10.24 Erntedank

26.10.24 Kameradschaftsschiessen

10.11.24 Jahreshauptversammlung

Feierliche Angelobung von Heeresbergführern in der Wallner-Kaserne Saalfelden

Der Einladung des Österreichischen Bundesheers, Gebirgskampfzentrum Saalfelden, folgend, rückte am Dienstag den 25. Juni 2024 eine Fahnenabordnung des Kameradschaftsbundes Maishofen in die Wallnerkaserne Saalfelden aus. Zu den Klängen der Militärmusik Kapelle Salzburg wurden die Absolventen des 8. Bi-Nationalen Heeresbergführerkurses aus Deutschland, Belgien und Österreich für die Erbrachten Leistungen im Rahmen des Kurses gewürdigt und zu Heeresbergführen ernannt. Die Verleihung der Urkunden und Abzeichen wurde von Hohen Vertretern der Deutschen Bundeswehr, der Belgischen Streitkräfte und des Österreichischen Bundesheers vorgenommen. Im Anschluss gab es noch ein Treffen in der Cafeteria der Wallnerkaserne, wo noch die Möglichkeit bestand mit den Kursteilnehmern und den Anwesenden Vertretern des Bundesheeres einige Interessante Gespräche zu führen.

113. Jahreshauptversammlung des Kameradschaftsbundes Maishofen

Traditionell am 2 Sonntag im November, diesmal der 12.November 2023, fand in Maishofen die 113 Jahreshauptversammlung des Kameradschaftsbundes Maishofen statt. Nach dem Antreten und der Meldung an den Obmann und der Eingliederung der TMK Maishofen, fand der Marsch zum gemeinsamen Kirchgang statt, nach der Messe wurde bei der Kirche wieder angetreten und mit den Klängen der TMK Maishofen zum Kriegerdenkmal Marschiert. Obst DG PFEFFER Gerhard hatte wieder eine Rede für uns Vorbereitet, die auch zum Nachdenken anregte.Traditionell am 2 Sonntag im November, diesmal der 12.November 2023, fand in Maishofen die 113 Jahreshauptversammlung des Kameradschaftsbundes Maishofen statt. Nach dem Antreten und der Meldung an den Obmann und der Eingliederung der TMK Maishofen, fand der Marsch zum gemeinsamen Kirchgang statt, nach der Messe wurde bei der Kirche wieder angetreten und mit den Klängen der TMK Maishofen zum Kriegerdenkmal Marschiert. Obst DG PFEFFER Gerhard hatte wieder eine Rede für uns Vorbereitet, die auch zum Nachdenken anregte.

Anschließend wurde im großen Saal des Gasthauses Unterwirt die 113 Jahreshauptversammlung eröffnet. Nach der Begrüßung durch unseren Obmann erfolgten die Berichte des Schriftführers und des Kassiers. Danach wurden wieder einige Mitglieder der Kameradschaft ausgezeichnet und geehrt. Anschließend war die Preisverteilung vom Kameradschafts-Schießen. Als Höhepunkt und Abschluss spielte unsere TMK den Rainer-Marsch. Zum Schluss war dann noch das Traditionelle Schöpsernes Essen als Höhepunkt.

125 Jahre Trachtenmusikkapelle Maishofen

Am Samstag den 16.September feierte die Trachtenmusikkapelle Maishofen ihr 125 Jähriges Jubiläum. Zu diesen erfreulichen Anlass wurde auch die Kameradschaft Maishofen eingeladen um mit einer Abordnung plus Fahne bei den Feierlichkeiten teilzunehmen.

 

Angelobung von 260 Rekruten in Saalfelden

Auf Einladung der Kameradschaft Saalfelden, rückte eine Abordnung der Kameradschaft Maishofen am Freitag, den 10. 02. 2023, zur Feierlichen Angelobung von 260 Grundwehrdienern nach Saalfelden aus.

Bei schönem Winterwetter, trotz der Eisigen Temperaturen, konnte die Fahnenabordnung diesen Feierlichen Akt beiwohnen und Genießen.

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Termine

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Chronik des Kameradschaftsbundes Maishofen

Gründung

Am 5. Jänner 1910 erfolgte die Gründungsversammlung des „Militär-Veteranen-Vereins Maishofen“.

 

Die Gründungsmitglieder waren:

Andrä Gadenstätter     geb. 1876        Tischlermeister

Thomas Höller              geb. 1876        Pongerbauer

Franz Neumayer           geb. 1877        Kaufmann

Andrä Moßhammer       geb. 1883        Goribauer

Johann Gruber            geb. 1882        Pallbauer

Alois Hutter                  geb. 1887        Schönhofbauer

Josef Pieberger           geb. 1881        Neuhäuslbauer

Franz Breitfuß              geb. 1887        Marxtenbauer

Johann Egger               geb. 1868        Holzknecht

Josef Brandstätter       geb. 1874        Gaisbichlbauer

 

Nach längeren Beratungen sowie Meinungsaustausch der Versammelten wurde zur Abstimmung geschritten, bei welcher die Gründung des Vereins einstimmig als Resultat hervorging.

 

Bei der Wahl eines Aktionskomitees wurden folgende Herrn bestimmt:

Herr Franz Neumayer, Hugo Millinger, Bartl Berloger, Alois Neumayer, Josef Dick, Josef Brandner, Josef Pichler, Josef Streitberger, Sebastian Poschacher und Andrä Widmoser.

Aus diesen Männern wurde als

Obmann Franz Neumayer, Kaufmann,

dessen Stellvertreter Hugo Millinger, Oberförster,

Josef Dick, Kaufmann, als Kassier und

Andrä Widmoser als Schriftführer gewählt.

 

Obmann Franz Neumayer begrüßte den Bürgermeister Josef Faistauer. Dieser sprach in schwungvollen Worten über das Wesen der Veteranen-Vereine im Allgemeinen, begrüßte das Unternehmen des neu gegründeten Vereins in der Gemeinde Maishofen und munterte zum Recht der Teilnahme auf.

 

Die vom Aktionskomitee vorgearbeiteten Statuten wurden Punkt für Punkt vorgelesen, beraten und auch vollinhaltlich genehmigt.

In den erweiterten Ausschuss wurden noch Andrä Gadenstätter, Georg Holleis, georg Dillinger, Martin Hammerschmidt und Anton Neumayer gewählt.

Der Mitgliedsbeitrag für das Jahr 1910 beträgt 2,40 Kronen.

 

Als Delegierter zur Teilnahme der Versammlung des Militär-Veteranen-Landesbundes in Salzburg wurde Herr Josef Streitberger, Brandlbauer beordert.

Der Mitgliederstand beträgt im Jahr 1910: 57 Mann.

 

Aus der Geschichte des Vereins

 

Beschaffung der Vereinsfahne

 

Der Obmann Franz Neumayer gab bekannt, dass die beiden Frauen Elise Dick, Geschäftsfrau, sowie Klara Neumayer von Schloss Kammer sich bereit erklären, sollten ihre Männer einverstanden sein, eine Fahne nebst Fahnenband zu kaufen. Es wurde von ihren Männern bewilligt. Die Fahnenweihe erfolgte am 2. Juni 1912 unter großer Teilnahme von auswärtigen Vereinen und Musikkapellen. Zu Fähnrichen waren Georg Holleis, Vorderstraßbauer, sowie Georg Grießner bestellt worden.

Herr Alois Pichler, Flatscherbauer in Point, sowie Alois Neumayer, Kammerer, wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

 

Der Ungarische Gedenkstein

1916, im ersten Weltkrieg, waren Marschkompanien vom ungarischen Infanterie-Regiment Nr. 6 und Nr 42 zur Genesung in Maishofen stationiert.

Sie errichteten am Dorfplatz vor der alten Schule und in Lahntal kleine Erinnerungsdenkmäler. Beim Bau des Mehrzweckgebäudes (heute Postgebäude) 1968 wurde das Denkmal abgetragen und dieser Stein mit den Inschriften landete in Kirchham – Hagenbichl beim Haus der Familie Plattner, wo das Denkmal wieder originalgetreu von Herrn Gustl Plattner aufgestellt wurde.

Der Gedenkstein in Lahntal wurde beim Hochwasser des Hühnerbaches stark beschädigt und bei den Aufräumungsarbeiten abgetragen. Bei der Suche nach den Resten des Lahntaler Gedenksteins wurde wieder Gustl Plattner fündig und sammelte die Originalteile mühevoll zusammen. Der damalige Obmann des Kameradschaftsbundes Sepp Neumayer wies in einer Gemeindesitzung darauf hin, das dieser für Maishofen historische Stein erhalten bleiben und wieder aufgestellt werden sollte.

Für diese Arbeiten ist Herrn Gustl Plattner große Anerkennung und Dank auszusprechen.

Es gibt eine Gedenkschrift, in welcher Herr Gustl Plattner die Zeit und Daten sehr gut zusammengefasst hat.

 

Heimgekehrt….

Aus langjähriger russischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrt

 

Franz Neumayer, Kaufmann, musste anlässlich der Mobilisierung im ersten Weltkrieg 1914 einrücken und kam nach Russland. Beim Fall der Festung Przemysl im März 1915 kam er in russische Gefangenschaft. Erst am 17.06.1920 ist er aus der Gefangenschaft von Türkestan über St.Petersburg-Leninggrad, gesundheitlich schwer beeinträchtigt, heimgekehrt.

 

 

Kriegerdenkmal – Enthüllung am 5. November 1922

 

Zum Gedenken an die Gefallenen des 1. Weltkrieges 1914 bis 1918

 

Es war Pflicht eines jeden Mitgliedes des Veteranen und Krieger – Vereines von Maishofen, an der Enthüllungsfeier des Denkmals, welches zu Ehren der tapferen Helden, der gefallenen kameraden errichtet wurde, teilzunehmen.

Der Entwurf dieses Denkmals stammt vom langjährigen Schriftführer und Kassier Bahnmeister Alois Mantel. Die Gedenktafel trägt Namen von im 1. Weltkrieg gefallenen Kameraden von Maishofen.

 

Die Enthüllungsfeier wurde folgend durchgeführt:

 

Begrüßung durch den Festkommandanten Obmann Franz Neumayer. Enthüllung des Denkmals, Einweihung durch die Geistlichkeit, Kranzniederlegung und Lied des Kameraden.

Die Festrede hielt Lehrer Sepp Wallinger, selbst Kriegsteilnehmer des Ersten Weltkrieges.

Übergabe der Ruhestätte an die Gemeinde Maishofen. Damaliger Bürgermeister war Bartl Hasenauer, Stoffenbauer.

Obmann Franz Neumayer, Kaufmann, sowie Kassier Alois Mantl, Bahnmeister, wurden einstimmig zu Ehrenmitgliedern ernannt. Sie spendeten dem Verein 1.000 Kronen.

Der Stefflbauer sowie der Riederschmied spendeten zusammen 5.000 Kronen.

 

Musterung des Jahrganges 1922 von Maishofen

Bild Folgt

1. Reihe von links:

Andreas Bachmann, Hans Bachmann, Peter Hasenauer (Stoffen Peter).

2. Reihe von links:

Peter Hasenauer, Alois Pichler, Werner Kronthaler, Klaus Faistauer, Sepp Fürstauer.

3. Reihe von links:

unbekannt, Cornel Faistauer, Matthias Brandstätter, georg Heugenhauser, unbekannt, Bartlmä Höller, Franz Feuersinger.

 

 

Fundstätte „Wannkrautkopf“

Im Jahr 1949 wurde auf diesem Gebiet Holz geschlägert. Im Zuge dieser Arbeiten wurden die Holzknechte von einem Jäger darauf hingewiesen, dass angeblich in dieser Gegend ein Soldat des Zweiten Weltkrieges begraben sein soll.

Matthias Brandstätter begann sich nach diesem Hinweis näher für diese mysteriöse Angelegenheit zu interessieren. Die Nachforschungen gestalteten sich eher schwierig, erst auf Drängen des Ausschusses der Maishofner Kameradschaft hin erklärte sich der Jäger bereit, Brandstätter die Stelle des Soldengrabes zu zeigen.

Nach einer Grabung stieß er gleich auf einen menschlichen Körper, daraufhin eile er ins Tal und verständigte den damaligen Sprengelarzt Dr. Schwaninger. Gemeinsam stiegen sie wieder zur Fundstelle auf und tatsächlich stellte Dr. Schwaninger nach der Exhumierung der Leiche fest, dass der Unbekannte eines gewaltsamen Todes starb. Bei dem Opfer handelte es sich um einen ca. 25-jährigen Mann, er war mit einer Soldatenuniform bekleidet, trug aber weder Erkennungsmarke noch Soldbuch mit sich, was zu einer Identifizierung führen hätte können.

Die Leiche wurde ins Tal getrage, wo ihn unser Pfarrer Johann Pichler auf dem Friedhof bei den unbekannten Soldaten kirchlich beisetzte.

Dr. Schwaninger zeigte den Vorfall bei der Behörde an. Von seiten der Gendarmerie konnte in der schwierigen Nachkriegszeit dieser Fall nicht geklärt werden.

Der Exhumierungsbericht des Sprengelarztes wurde in der Presse veröffentlicht, daruafhin meldeten sich mehr als ein Dutzend Frauen bei Herrn Brandstätter, um mit Hilfe von Fotos eventuell einen von ihnen Vermissten identifizieren zu können. Dies gelang jedoch nicht. An der Fundstelle im Reitersbachgebiet errichtete Matthias Brandstätter ein Marterl zu Ehren des unbekannten Soldaten.

Von da an wurde das Geschehen eigendlich unheimlich, denn kurz darauf wurde von ubekannter Hand unter dem Marterl ein Steinaltar errichtet, welcher lange Zeit mit Blumen und Grablichtern geschmückt wurde.

 

Kriegerdenkmal „heute“

Am 20. Mai 1951 erfolgte die große Einweihung dieses Denkmals, dessen Rohentwurf Wilhelm Winner (Kaufmann, Steuerberater) ausarbeitete und mit den Behörden absprach.

Bildhauer Rieder aus Salzburg, ein Freund von Herrn Winner Schnitzte einen lebensgroßen Christus aus Zirbenholz für die Kapelle. Ein Steinmetz aus Salzburg beschriftete die zwei Marmorplatten mit den Namen der Gefallenen und Vermissten des 1, und 2. Weltkrieges. Die Weihe des Kriegerdenkmals führte Herr Präfekt Stubhahn vom Borromöum in Sazburg durch.

Festredner LH-Stv. Hasenauer ermunterte in ergreifenden Worten zur Kriegerkameradschaft zum Wohle der Heimat. Besonders bemüht um das Denkmal hat sich Obmann Franz Neumayerm der seine zwei Söhne im Krieg verloren hat.

 

Baubericht, vorgetragen von Herrn Winner:

Die Kosten für das Denkmal, Platzgestaltung und Einzäunung S 46.944,69. Durch geleistete Arbeit, Arbeitsschichten sowie Materialspenden konnte ein teil der Kosten abgedeckt werden.

Aber der größte Teil war das bei der damaligen Stromabnehmer-Vereinigung Maishofen befindliche Vermögen von S 27.000, was für diesen Zweck verwendet werden konnte. Das damalige Ausschussmitglied Matthias Brandstätter, Gaisbichlbauer, stellte den Antraf, die vorhandenen Barmittel für die Bezahlung des neuen Kriegerdenkmals zur Verwendung zu stellen. Dieser Beschluss wurde zur Kenntnis genommen.

 

 

Die Heimkehrer-Kameradschaft

Unser Verein feierte am 3. und 4. September 1960 das Fest des 50-jährigen Bestehens und erhielt gleichzeitig eine neue Vereinsfahne, die von Frau maria Hasenauer, Stoffenbäurin in Maishofen, gestiftet wurde.

An de Feierlichkeiten nahmen 21 auswärtige Vereine sowie 10 Musikkapellen teil. Unsere Aufgabe ist, die in zwei Kriegen bewährte Kameradschaft weiter zu pflegen und im Besonderen immer wieder unserer Gefallenen und Vermissten, sowie der verstorbenen kameraden zu gedenken. Die Feldmesse wurde  von Hochwürden Herrn Pater Edgar, einem Kriegs Kameraden von Sepp Neumayer, zelebriert und die Weihe der neuen Fahne vorgenommen. Dann erfolgte das symbolische Einschlagen der Ehrennägel in den Fahnenschaft, die Übergabe der Fahne durch die Fahnenmutter an den Verein, Fahnenkuss und Übergabe der Erinnerungsbänder an die Gastvereine. Anschließend Festreden und Ehrungen verdienter Kameraden. Danach Abmarsch zur Defilierung vor dem Kriegerdenkmal.

 

Ausführung der Fahne:

Dorfkirche, Landschaftsumgebung sowie die Schlösser von Maishofen. Die alte Fahne von 1912 wurde nach Hellbrunn bei Salzburg in ein Fahnenmuseum gebracht.

Ehrungen: Landeshauptmann Stellv. Bartlmä Hasenauer erhielt das Ehrendiplom für Ehrenmitgliedschaft des Kameradschaftsbund Maishofen.

Die Obmänner unseres Kameradschaftsbundes:

 

1. Obmann

Franz Neumayer, Kaufmann

Obmann von 1910 bis 1939 und von 1945 bis 1960

Kriegsteilnehmer 1914 bis 1918

Ehrenhauptmann

geb. 07.02.1877

verst. 06.09.1960

 

2. Obmann

Alois Faistauer, Oberhausbauer

Kameradschaftsführer von 1939 bis 1945

geb. 10.11.1889

verst. 11.02.1983

 

3. Obmann

Josef Hasenauer, Gastwirt und Bauer

Obmann von 1960 bis 1972

Kriegsteilnehmer 1914 bis 1918

Ehrenobmann

geb. 27.02.1897

verst. 18.11.1989

 

4. Obmann

Josef Neumayer, Finanzbeamter

Obmann von 1972 bis 1976

Kriegsteilnehmer 1939 bis 1945

geb. 17.05.1916

verst. 07.09.1976

 

5. Obmann

Peter Hasenauer, Neuhofbauer

Obmann von 1976 bis 1989

Kriegsteilnehmer 1939 bis 1945

Ehrenobmann

geb. 26.06.1922

verst. 07.09.2004

 

6. Obmann

Gottlieb Zabernig, Lackenbauer

Obmann von 1989 bis 2

Ehrenobmann

geb. 09.01.1943

 

 

7. Obmann

Gerhard Pfeffer, Oberst des österreichischen Bundesheeres

Obmann von 2 bis 2022

geb. 15.09.1972

 

 

8. Obmann

Josef Streitberger, Vzlt des österreichischen Bundesheeres

Obmann seit 2022

geb.

 

Obmänner Stellvertreter

Hugo Millinger, Oberförster

Josef Hasenauer, Gastwirt und Bauer

Josef Neumayer, Finanzbeamter

Bartl Rager, Berg Knappe

Georg Streitberger, Postbediensteter

Gottlieb Zabernig, Lackenbauer

Josef Bauer, Maurer

Josef Hasenauer, Gastwirt

 

Schriftführer

Andrä Widmoser

Bartlmä Berloger, Gemeindesekräter

Josef Wallinger, Oberlehrer

Karl Kunz, Oberlehrer

Hermann Hueter,  Oberlehrer

Matthias Lederer, Briefträger

Rubert Egger, Molkereileiter

Josef Brandstätter, Schulwart

Michael Neumayr, Gemeindebedinsteter

 

Kassierer

Josef Dick, Kaufmann

Alois Mantl, Bahnmeister

Josef Hasenauer, Gastwirt

Josef Hartl,

Johann Brunner, Buchhalter

Josef Ruef, Angestellter

Walter Thurner, Selbständiger

Herbert Neumayr

 

Fähnriche

Georg Holleis, Vorderstraßbauer

Thomas Höller, Pngerbauer

Johann Koller, Landarbeiter

Johann Zehentmaier, Briefträger

Alois Hirschbichler, Landarbeiter

Johann Gruber, Pallbauer

Matthias Brandstätter, Gaisbichlbauer

Rudolf Fritzenwanker, Molkereiarbeiter

Siegfried Schößwendter, Zimmermann

Siegfried Fürstauer, Kraftfahrer

Günter Wenger, 

Robert Struber, 

Simon Streiberger, 

 

 

Marketenderinnen

Gudrun Winner

Helga Rasser

Christine Vogl

Berta Unterberger

Irmgard Niederseer

Maria Kranabenter

Evi Fritzenwanker

Anita Rieder

Birgit Breitfuß

Silvia Schößwendter

Angela Rager

Gudrun Neumayr

Irene Neumayr

 

Kurzberichte aus der Vereinschronik

 

1922

Obmann Franz Neumayer sowie Kassier Alois Mantl wurden einstimmig zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt.

 

1923

Josef Hasenauer, Unterwirt, wurde zum Kassier bestellt. Als Fähnriche fungierten Thomas und Johann Höller.

 

1930 Neuwahlen:

Obmann Franz Neumayer, Obmann Stellv. Josef Hasenauer zugleich auch Kassier, Schriftführer wurde Sepp Wallinger und Fähnrich wurde Hans Koller. Bartlmä Berloger wurde für seine 10 jährige Tätigkeit als Schriftführer Dank und Anerkennung schriftlich übermittelt.

 

1931

Ein Gednekbuch wurde angelegt. Dieses wird für spätere Generationen gro0en Wert haben.

 

1936

25-jähriges Gründungsfest des Veteranen- und Kriegervereins am Ostermontag.

 

1938

Neuer Schriftführer wurde Lehrer Karl Kunz und Josef Hartl übernahm die Kassierstelle.

 

1939 Vollversammlung:

Kameradschaftsführer Alois Faistauer eröffnete die Versammlung. Schießwart Berloger erstattete Bericht über die durchgeführten Schießübungen, sprach über das Pflichtübungsschießen und gab Aufklärung über das Schießwesen im Reichskriegerbund überhaupt. Kamerad Cornel Faistauer, Ellmaubauer, erinnerte, dass es Pflicht aller in der Heimat Gebliebenen sei, die Frontsoldaten nicht zu vergessen und die Verbindung mit ihnen aufrecht zu halten. Mit einem „Sieg Heil“ auf den Führer Adolf Hitler schloss der Kameradschaftsbund die Versammlung.

 

07.09.1945 Heimkehrerbesprechung

Einigung der alten und jüngeren Heimkehrer, den Verein wieder zu gründen. Gewählt wurden:

Franz Neumayer als Vorsitzender, Josef Hasenauer als Stellvertreter sowie Johann Brunner als Schriftführer und Kassier. Die Einigung hieß: „Kameradschft der Heimkehrer“.

 

1947

Erstes Heimkehrerfest wurde abgehalten.

 

1950

Der Kaufmann Josef Dick sen. Wurde aufgrund seiner Unterstützung bei der Gründung des Vereins zum Ehrenmitglied ernannt.

 

09.02.1957

Dem Obmann Franz Neumayer wurde anlässlich seines 80. Geburtstages  eine Auszeichnung überreicht, zugleich wurde er zum Ehrenhauptmann ernannt.

 

1960

Der langjährige Obmann und Ehrenhauptmann Franz Neumayer ist mit 83 Jahren verstorben.

Die alte Vereinsfahne aus dem Jahre 1912 wurde in das Fahnenmuseum nach Hellbrunn bei Salzburg gebracht.

Neuwahlen:

Obmann:                      Josef Hasenauer, Unterwirt

Obmann Stv.:               Josef Neumayer, Finanzbeamter

Schriftführer:                Matthias Lederer, Briefträger

Kassier:                       Johann Brunner, Buchhalter

Kassaprüfer:                Dir. Matthias Pichler und Josef Höck

Fähnriche:                   Hans Zehentmaier und Alois Hirschbichler

 

1962

Kamerad Wilhelm Winner setzte sich für eine würdige Kriegergedächnisstätte auf den Ortsfriedhof ein.

 

Nov. 1964

Der Mitgliederstand betrug 212 Mann. Kamerad Barlt Rager wurde zweiter Obmann-Stellvertreter.

 

1968

Obmann Josef Hasenauer berichtete über den Unfall, der dem Schießmeister Josef Thurner bei der Beerdigung von Kamerad Hans Hasenauer passierte. Es wurde ihm eine Spende von S 500 übergeben.

 

12.11.1972 Neuwahlen:

Obmann:                     Josef Neumayer, Finanzbeamter

1. Obmann Stv.:          Peter Hasenauer, Neuhofbauer

1. Obmann Stv.:          Gottlieb Zabernig, Lackenbauer

Schriftführer:                Rupert Egger, Molkereileiter

Kassier:                       Josef Ruef, Angestellterr

Fähnriche:                   Johann Zehentmaier Briefträger

Fahnenbegleiter:         Johann Gruber, Pallbauer

 

17.10.1973

Das erste Kameradschaftsschießen mit der Schützengesellschaft fand am Schießstand in Kammer statt. Es beteiligten sich 50 Schützen, pro Mann 15 Schuss. Die Gewehre wurden von der Schützengesellschaft zur Verfügung gestellt. Die Goldmedaille errang Siegfried Streitberger jun., die Silbermedaille Ulrich Stöckl sowie die Bronzemedaille Oberförster Erwin Vogl.

 

Es wurde beschlossen, für die Jungreservisten ein Fahnenband anzuschaffen mit folgendem Spruch: „In treuer Verbundenheit, die Jungreservisten!“

 

Mitgliederstand 1973:

263 Kameraden, davon 21 Heimkehrer aus dem 1. Weltkrieg 1914 bis 1918, 158 Heimkehrer aus dem 2. Weltkrieg 1939 nis 1945 und 84 Jungreservisten.

 

1976

Ankauf von drei Tragböllern. Gesamtpreis S 16.992

            Finanzierung:

                        Feuerwehr:                  S 5.000

                        Gemeinde:                  S 4.000

                        Bürgermeister:            S 1.000

                        Kameradschaft:           S 3.500

                        Obm. Josef Neumayer  S 1.000

                        Fam. Bernhofer:          S 1.000

                        Lagerhaus:                  S    500

 

07.09.1976

Obmann und Kamerad Sepp Neumayer, Oberfinanzinspektor i. R. Verstarb im 61. Lebensjahr, wohl an seinen schweren Kriegsverletzungen. Eine überaus große Trauergemeinde geleitete den lieben, ehrenvollen Menschen und Kameraden auf seinem letzen Weg. Besonders zu erwähnen waren die 56 Kameraden der Fronteinheit des Pionier-Bataillons 85, der auch der Verstorbene angehörte, und die dem tapferen Kameraden das letzte geleit gaben. Der Feldpater der 85er, Pater Edgar, nahm die Aussegnung vor und hielt den Gottesdienst.

 

Jahreshauptversammlung:

Kamerad Peter Hasenauer, Neuhofbauer, wurde als neuer Obmann gewählt und zum Obmann-Stellvertreter Georg Streitberger, Postbediensteter.

 

13.03.1979 Zum Gedenken:

Unter großer Beteiligung der Verwandtschaft sowie der Bevölkerung wurde Frau Maria Hasenauer, gewesene Stoffenbäurin, zu Grabe getragen. Die Verstorbene war unsere Fahnenmutter. 50 Kameraden folgten mit dieser von ihr gespendeten Fahne dem Trauerzug. Mit dem Senken der Fahne wurde mit dem Gefühl des Dankes Abschied genommen.

 

22.05.1980

Johann Zehentmaier wurde im 61. Lebensjahr zu Grabe getragen. Er war 20 Jahre Fähnrich der Kameradschaft Maishofen. Es wurde bemängelt, dass anstatt der Musikkapelle nur ein Quartett spielte. Sein Nachfolger als Fähnrich wurde Kamerad Rudolf Fritzenwanker.

 

05.12.1980

Im Alter von 89 Jahren verstarb das Ehrenmitglied Bartlmä Hasenauer, gewesener Stoffenbauer, der für Land und Volk hochverdienter Alt-Landeshauptmann-Stellvertreter und Ehrenbürger vieler Gemeinden war.

 

1982

Fahnenpatin Emma Winner starb nach langer Krankheit. 25 Mann mit Fahne nahmen am Begräbnis teil.

 

1983

Kamerad Matthias Lederer, Briefträger, der viele Jahre hindurch Schriftführer war, verstarb am 15.01.1983 im Alter von 81 Jahren. 60 Kameraden mit Fahne waren auf seinem letzten Weg mit dabei.

 

09.11.1985

75-Jahr Feier des Kameradschaftsbundes unter Mitwirkung der örtlichen Vereine, Festzug vom Postwirt zum Kriegerdenkmal, wo ein Kranz zum Gedenken an die Opfer beider Weltkriege niedergelegt wurde. Kamerad Johann Brunner hielt die Festansprache. Er wies auf den bereits 40-jährigen Frieden im Land hin.

Nammentlich verlesen wurden die 66 Gefallenen und die 26 Vermissten des zweiten Weltkriges. Mit dem Lied des guten Kameraden wurde die Feier beim Kriegerdenkal beendet.

Anschließend wurde im Gasthof Unterwirt die Festsitzung abgehalten.

Obmann Peter Hasenauer gab einen Bericht über das Wachsen des Vereins seit der Gründung. Die Festansprache hielt der geschäftsführende Landesobmann Dir. Eugen Tittler. Zum Abschluss wurden noch folgende Kameraden vom Landesverband ausgezeichnet.

 

Ehrenkreuz in Gold:

Johann Brunner und Kassier Josef Ruef.

 

Ehrenkreuz in Silber:

Obmann Peter Hasenauer, Matthias Brandstätter, Georg Streitberger und Johann Gruber.

 

Verdienstmedaille in Gold:

Gottlieb Zabernig und Rudolf Fritzenwanker.

 

Verdienstmedaille in Silber:

Josef Brandstätter, Peter Schipflinger, Josef bauer, Johann Bernhofer und Matthias Rieder.

 

Verdienstmedaille in Bronze:

Adam Salzmann, Walter Thurner, Siegfried Schößwendter und Peter Neumayr.

 

1986

Landesdelegiertentag in Hallein. Teilnehmer: Obmann Peter Hasenauer, Gottlieb Zabernig, Josef Ruef und Josef Brandstätter. Die Pinzgauer Delegierten haben aus Protest gegen den geschäftsführenden Landesobmann Dir. Eugen Tittler fast geschlossen den Saal verlassen.

 

1989 Neuwahl:

Neuer Obmann wurde Gottlieb Zabernig und Obmann Stellvertreter Georg Streitberger.

 

1995

Holzbildhauer Johann Gruner aus Maishofen erhielt den Auftrag, für die Kameraden eine Vereinstafel anzufertigen.

 

08.02.1995

Die Fahnenpatin Julianna Neumayer verstarb im Alter von 80 Jahren.

 

1997

Obmann-Stellv. Georg Streitberger legte sein Amt zurück. Neue Obmann Stellv. Wurden Bartl Rager und Josef Bauer.

 

1999

Sanierung der Außenanlage beim Kriegerdenkmal. Von Vereinsmitgliedern wurden an die 200 Arbeitsstunden erbracht.

Ein großes Dankeschön an die Familie Rager, die das schöne Denkmal samt Anlage immer sauber hält und bepflanzt.

 

2000

Am 12. August feierte die Kameradschaft ihr 90-jähriges Jubiläum mit einem feierlichen Gottesdienst.

 

Fähnrich Matthias Brandstätter gab einen Überblick über den 90-jährigen Verein mit seinen 335 Kameraden, davon 35 Kriegsteilnehmer und 300 Reservisten.

 

Bei dieser Feier wurden folgende Kameraden mit dem Goldenen Landesverdienstkreuz ausgezeichnet:

Fähnrich Matthias Brandstätter, Georg Streitberger, Georg Streitberger, Gstallnerbauer, sowie Gottlieb Zabernig.

 

03.04.2004

Angelobung des österreichischen Bundesheeres in Maishofen.

 

 

Tag der Kameradschaft

Im November jeden Jahres wird der Tag der Kameradschaft abgehalten.

 

Zusammenkunft beim Unterwirt. In Begleitung der Musikkapelle folgt der Einmarsch in die Kirche, feierlicher Gottesdienst mit Pfarrer, unter Mitgestaltung der Musikkapelle.

 

Nach der Messe Abmarsch zum Kriegerdenkmal zum Gedenken der Gefallenen und Vermissten Kameraden des 1. und 2. Weltkrieges.

 

Ansprachen durch Offiziere des Bundesheeres, Niederlegung eines Kranzes sowie Segnung der Gedenkstätte durch den Herrn Pfarrer. Während die Musik das Lied des Guten Kameraden spielt, wird salutiert.

Anschließend Generalversammlung im Gasthof Unterwirt mit folgender Tagesordnung:

 

  • Berichte von Obmann, Schriftführer und Kassier.
  • Verteilung der Schießpreise durch den Oberschützenmeister.
  • Überreichung von Urkunden und Medaillen für langjährige Zugehörigkeit zum Verein.

 

Danach wird zum Mittagessen eingeladen. Seit 1948 gibt es Schöpsernes, das von den Mitgliedern und Gönnern gespendet wird. Auch das Bier darf nicht fehlen, welches ebenso kostenlos verbreicht wird.

 

Einen Dank an die Spender, unseren Helfern bei der Schlachterei sowie Portionierung des Schaffleisches. Dank an die Köchinnen und Köche sowie dem Servierpersonal für das gute Essen und Trinken.

 

Auch einen Dank an die Familie Hasenauer für die kostenlose Bereitstellung der Küche und des Saales für diese Veranstaltung.

 

Dank an Alle!!

 

 

Funktion Name Adresse Telefon E-Mail  
Obmann Josef Streitberger Bergern 22      
Ehren Obmann Gottlieb Zabernig        
Obmann-StV Bartl Rager      
Obmann-Stv Josef Hasenauer        
Fähnrich Siegfried Schößwendter        
Fähnrich Robert Struber        
Fähnrich Günter Wenger        
Fähnrich Simon Streitberger        
Schussmeister Günther Streitberger        
Schriftführer Michael Neumayr      
Schriftführer-Stv Peter Neumayr        
Kassier Herbert Neumayr        
Kassier- Stv Franz Purrer        
Jugendbeauftragter Patrik Kühhar        
Beirat Gottlieb Zabernig        
Beirat Di Erich Auer        
Beirat Armin Jessner        
Beirat Alois Schößwendter        
Kassaprüfer Peter Zehentmayer        
Kassaprüfer Christian Pullacher